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WELS. Der Prozess der Neupo­sitionierung wird im Novem­ber starten. „Wir geben uns genügend Zeit und wollen 2017 damit fertig sein“, kündigt der Obmann der Kaufmannschaft Michael Wipplinger an.

Der Obmann der Welser Kaufmannschaft, Michael Wipplinger
Der Obmann der Welser Kaufmannschaft, Michael Wipplinger

„Grundsätzlich geht es uns sehr gut“, meint Wipplinger. Die An­forderungen an die Kaufleute im Wettbewerb werden nicht weniger, aber Wipplinger ortet Aufbruchstimmung: „Was uns in den letzten Monaten gene­rell sehr viel geholfen hat ist das Wirtschaftsservice. Zusammen mit den Partnern von der Stadt, Wirtschaftskammer, Wels Mar­keting ist hier sehr viel gelungen. Es sind neue Betriebe in die Stadt gekommen. Nicht nur in der In­nenstadt, sondern auch in den Stadtteilen. Es werden schnelle Entschei­dungen getrof­fen und das alles höchst pro­fessionell von den Mitarbeitern abgewickelt. Die Kommunika­tion passt. Das Wirtschaftsser­vice ist ein Riesengewinn für die Stadt und damit auch für die Kaufmannschaft“, ist Wipplinger überzeugt. Egal ob Neuansiede­lung oder Standortwechsel, der Infofluss läuft.

Im November soll mit einer Vorstandsklausur die Neuposi­tionierung starten: „Ich glaube, wir müssen daran arbeiten, wie wir unseren Mitgliedern am bes­ten helfen können. Einerseits müssen wir wieder mehr intern Netzwerk sein, aber uns auch nach außen mehr präsentieren und unsere Kontakte nützen. Es braucht eine Überlegung, wie wir unser Leistungsspektrum neu de­finieren können. Wir sind Part­ner der Stadt, aber wir sind nicht das Wels Marketing. Das hat andere Aufgaben und wir arbeiten gut zusam­men. Wir brauchen eine klare Marke für unsere Mitglieder, die wir dann nach außen zu den Kunden tragen. Diese müssen wissen, wofür wir stehen und was wir können.“


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