Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WELS. Der Herbst steht vor der Tür und das heißt viel Betrieb im Handel. Die Weihnachts­welt und der Eis8er sind Fre­quenzbringer. Im Gespräch mit Wels Marketing Direktor Peter Jungreithmair geht es aber noch um viel mehr. Bei­spielsweise auch um ein neues Chatportal, oder wie der Wirt­schafts- und Bildungsstandort weiter gestärkt werden kann.

Wels-Marketing Peter Jungreithmair. Foto: Dolgova
Wels-Marketing Peter Jungreithmair. Foto: Dolgova

Tips: Vor allem in der Innen­stadt herrscht Aufbruchstim­mung, was Ansiedelungen, Um­bauten und so weiter anbelangt. Was wird im Herbst/Winter ne­ben Weihnachtswelt und Eisach­ter passieren?

Jungreithmair: Mit vielen er­folgreichen Ansiedelungen, der Neugestaltung der Fußgänger­zonen und erfolgreichen Ver­anstaltungsformaten ist viel Rückenwind für die Innenstadt zu spüren. Wir messen die Fre­quenz in der Innenstadt an zwei Stellen mit einer sehr modernen Lasermesstechnik und mit Ende August lag die Frequenz um über drei Prozent über den Ver­gleichswerten des Vorjahres. Mit mehr als 30 Neueröffnungen in den ersten acht Monaten hat sich die Anzahl der freien Lokale deutlich reduziert.

Tips: Die Welser Weihnachts­welt hat sich prächtigst entwi­ckelt. 2016 darf man genau auf was gespannt sein?

Jungreithmair: Für die Welser Weihnachtswelt und die Eis8er­Bahn planen wir den Zubau ei­ner Aus­sichts­terrasse bei der Hauptbüh­ne und die Verlegung der Aufgangstreppe. Zahlreiche neue Beschicker mit regionalen Angeboten bei der Welser Weihnachtswelt sorgen für Abwechslung. Die Rodel­rampe im Pollheimerpark und die Bespielung des Lederer­turms werden auch heuer wieder für viel Freude sorgen.

Tips: Der Eis-Achter war eine Erfolgsgeschichte. Im zweiten Jahr wollte man sich weiterent­wickeln. Wohin?

Jungreithmair: Bei der Eis8er­Bahn 2017 soll es eine deutliche Ausweitung der Öffnungszeiten geben. Neben den Eisläufern möchten wir auch für die Eis­stockschützen mehr Angebot schaffen. Vor allem die Logis­tik im Kassenbereich und beim Schuhverleih werden wir ver­bessern. Die Aussichtster­rasse für die Gastronomie im ersten Stock dient in diesem Zeitraum auch als Überdachung für den Servicebereich vor der Kasse und wird auch für eine veränderte Gesamtoptik sorgen. Mit diesem ambitio­nierten Investitions­programm möchten wir natürlich auch die schon sehr erfolgreichen Eintrittszahlen aus dem Vorjahr steigern.

Tips: Sprechen wir generell über Wels. In welche Richtung muss sich die Stadt entwickeln. Der Positionierungsprozess läuft unter neuem Logo?

Jungreithmair: Die Stärkung der großen Themen Topwirt­schaftsstandort und Bildungsstandort, viele Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Angebo­tes rund um die Themen Lebens­qualität und ein umfassendes Freizeit-und Kulturangebot sind die drei Säulen in der Positionie­rung für die nächsten Jahre. Mit einer klaren Umsetzungsstrate­gie mit einer Vielzahl an Maß­nahmen und Projekten und einer übergreifenden Markenstrategie mit einem neuen gemeinsamen Auftritt sollen in den nächsten Jahren die Identität und der Bür­gerstolz in der Stadt weiter ge­stärkt werden.

Tips: Wie kann man den Han­delsstandort Wels generell stär­ken. Wo gibt es Luft nach oben?

Jungreithmair: Die Geschwin­digkeit in der Veränderung des Handelsstandortes ist atembe­raubend. Revolutionäre neue Konzepte finden vor allem im Internet statt und das Handels­flächenwachstum scheint an einer Grenze angekommen zu sein. Die hohe Kompetenz in der Beratungsqualität ist einer der zentralen Vorteile unseres Han­delsstandortes. Die Kernkompe­tenz muss auch in der Onlinever­marktung eine wesentliche Rolle spielen und dazu werden wir im November ein Chatportal mit den Welser Handelsbetrieben vorstellen. „Wir finden was Sie suchen“ lautet das Versprechen!

Tips: Neben dem Handel ist auch der Tourismus oder besser gesagt in Wels die Business Tou­ristik ein sehr großes und wichti­ges Thema?

Jungreithmair: Wels ist für die Tagungswirtschaft ein hervorra­gender Standort. Die Business Touristik vermarktet dieses An­gebot österreichweit und wir punkten mit dem Megatrend „Green Meeting“ und dem star­ken persönlichen Engagement unserer Partnerbetriebe. Viele unserer touristischen Familien­betriebe werden operativ bereits von der Nachfolgegeneration ge­führt und der frische Wind ist am Markt deutlich spürbar.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden