Wels putzt sich heraus: Am Ende wartet das Mistfest
WELS. In den Gemeinden laufen vielerorts Flursäuberungsaktionen. Engagierte Mitbürger schwärmen aus, um den achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln und schlussendlich zu entsorgen. Wels macht da keine Ausnahme.

Neben rund 950 Welser Schülern beteiligen sich auch rund 300 Vereinsmitglieder und Privatpersonen an der bis Freitag, 31. März dauernden Aktion. Der 1. April steh dann ganz im Zeichen des Mistfestes. Zwischen 10 und 15 Uhr haben die Gäste beim USZ Wels-Nord (Florianiweg 7-9) die Möglichkeit, sich über die Themen Abfallwirtschaft und –management zu informieren. Darüber hinaus erhalten die Besucher nützliche Tipps und Tricks der Stadtgärtnerei sowie einen kostenlosen Fahrradcheck samt Service. Einen Frühschoppen gibt es auch noch.
Köberl, der Unverwüstliche
Wenn es um solche Sachen, wie Müll geht, dann kann es in Wels eigentlich nur einen geben, der sicher mithilft: Gunter Köberl. Der Operettentenor in Unruhe ist der Erfinder des „Container-Tretings“. Wenn ein Papierbehälter übergeht, dann springt er solange darauf herum, bis wieder Platz ist. Wenn er gut aufgelegt ist – eigentlich also immer – dann singt er auch dazu. Köberl schwärmte mit seinem Hund Toby ebenfalls aus. Bei Parkplätzen entlang stark befahrener Straßen war er unterwegs und sammelte und sammelte. Sein Kommentar: „Vom Operettentenor zum Müllpicker ist kein weiter Weg“. Er ist und bleibt ein positives Welser Unikat.


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