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WELS. Der Obmann der Welser Kaufmannschaft, Michael Wipplinger, hat einen offenen Brief geschrieben. Er kritisiert zusammen mit seinen Kollegen, dass die VHS der Stadt Kurse für Online-Shoppen oder „Reisebuchungen im Internet“ anbietet.

Die Welser Kaufmannschaft befürchtet einen weiteren Verlust an den Online-Handel. Sie wehren sich gegen eine Verödung der Innenstadt.

Hier der Brief

„Unverständlich ist für die Welser Kaufmannschaft die Vorgangsweise bzw. Auswahl mancher Kurse der Volkshochschule. Im Kursbuch 2017/2018 der VHS Wels werden auf den Seiten 35 und 36 neue Kurse angeboten, die zum „Einkaufen im Internet“ (z. B. Amazon) bzw. „Reisen Online buchen“ animieren und dieses erleichtern sollen. Die durch die Stadt Wels mitfinanzierte Volkshochschule wirbt gegen das Interesse der Stadt, die Kaufkraft hier zu belassen und damit Arbeitsplätze zu stärken. Der Onlinehandel birgt die größten Herausforderungen für die regional angesiedelten Handels- und Dienstleistungsbetriebe. Die zuständigen Politiker werden von uns aufgefordert, diese Kurse aus dem Programm zu nehmen und künftig mehr Fingerspitzengefühl und besonderes Augenmerk bei der Auswahl an den Tag zu legen“.


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Gastuser
Gastuser
06.07.2017 12:06

VHS vermittelt richtigen Umgang mit Internet

Es ist eine Tatsache, dass immer mehr Menschen im Internet einkaufen, Bankgeschäfte abwickeln, Tickets buchen oder andere Serviceleistungen nutzen. Das birgt auch sehr viele Gefahren. Die VHS als Volksbildungseinrichtung bietet diese Kurse an, um den richtigen Umgang mit Onlineportalen zu vermitteln und nicht zum Bewerben von Onlinehandel. Genutzt werden diese Internetangebote so oder so. Wenn in den VHS-Kursen Wissen über Fallen im Internet vermittelt wird, ist das ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Verbesserung der Medienkompetenz von Erwachsenen. Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, Referent für Bildung und Kultur