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WELS. Die SPÖ ist in der Opposition und auch sehr oft mit sich selbst beschäftigt. Damit ist nun Schluss. Innerparteilich gibt es einen Chef und der heißt Klaus Hoflehner und in der Opposition will man Ecken und Kanten zeigen

Die Gemeinde- und Stadtsensatsführungsriege der Welser SPÖ
Die Gemeinde- und Stadtsensatsführungsriege der Welser SPÖ

. „Über alle großen Themen wird von der Koalition von Blau Schwarz darüber gestülpt: Das haben wir erreicht“, erklärt Klaus Hoflehner. Die SPÖ will andere Entwicklungen vorantreiben und kritisiert die Zick-Zack Politik der Koalition und fehlende Informationspolitik. „Häppchenweise wird beispielsweise der mit Steuergeldern finanzierte Sozialbericht herausgegeben. Wir bekommen ihn nicht zu Gesicht. Viele Errungenschaften, auf die man stolz ist, hat es unter SPÖ-Führung gegeben. Darauf wird nicht verwiesen. Auch wäre interessant zu erfahren, welche Herausforderungen warten. Aber es gibt keine Infos“, meint SP-Vizebürgermeisterin Silvia Huber. Fraktionsobmann Stefan Ganzert legt nach: „Es gibt keine Transparenz bei der Durchsetzung von Vorhaben, wie Stadtplatzerneuerung oder Magistratsreform. Es gibt keine Besprechungen. Wichtige Informationen werden uns vorenthalten, obwohl nach der Wahl immer das Gemeinsame betont wurde“.

Bildungsreferent Johann Reindl-Schwaighofer bemängelt die massiven pädagogischen Eingriffe in die städtischen Kindergärten: „Wir brauchen Qualität in der Kinderbetreuung und nicht einfach nur mehr Plätze“. Dazu kommt für ihn eine Etikettenschwindel bei den Leerständen: „Es werden die Stadtteile vernachlässigt. Es wird sich nur um die besten Lagen gekümmert. Die Investitionen oder Ansiedlungsreize werden nur hier gesetzt, aber nicht in den Seitenstraßen oder Randlagen“.

Eigene Projekte

Die SPÖ will eigene Projekte vorantreiben. Beispielsweise die Grünflächen oder Traunblicke: „Es geht nicht nur um das Areal zwischen Eisenbahn- und Alter Traunbrücke. Es geht um die Pernau oder die Lichtenegg. Hier muss die Traun auch erlebbar werden“, meint Huber.

Hoflehner setzt in seinem Ressort ganz auf Vereinfachung der Wege. „Mit den Fachabteilungen und der Polizei geht es um eine Temporeduktion in den Wohngebieten“. Reindl-Schwaighofer fordert mehr Ganztagesschulformen und Hortplätze und die Gemeinwesenarbeit in den Stadteilen muss erweitert werden.


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