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FISCHLHAM/WIEN. Im Windschatten des Wahlsonntags geht fast ein bisschen unbemerkt eine 34-jährige Karriere im Hohen Haus zu Ende. Jakob Auer hielt bei der letzten Plenarsitzung dieser Periode seine Abschiedsrede.

NR August Wöginger, Klubobmann Reinhold Lopatka, NR Maria Fekter und NR Peter Haubner danken NR Jakob Auer für seine Arbeit im Nationalrat. Foto: Privat

Hauptthema seiner Rede war – wie konnte es auch anders sein – das Budget, aber auch ein bisschen Wahlkampf war mit dabei.    In zehn Legislaturperioden gab es Bestrebungen, den Staatshaushalt zu konsolidieren, aber wirklich gelungen ist es nicht. Schon 2005 hatte es im Staatsschuldenausschuss eine erste Debatte zum Schuldenschnitt gegeben. Damals konnte eine Schuldenbremse nur mit einfacher Mehrheit beschlossen werden, da die Opposition dagegen war. Heute ist es die SPÖ, die nicht mitstimmen will, meint Auer: „Wenn nun die SPÖ behauptet, dass derartige Grund-satzentscheidungen reifen müssten, dann glaube ich, wir haben das in den letzten Jahren ausreichend getan“, begründet ÖVP-Abgeordneter Jakob Auer den Antrag für eine verfassungsrechtliche Schuldenbremse in Anlehnung an das deutsche Modell. „Denn auf Schuldenbergen können keine Kinder spielen“.

„Ich war mit Begeisterung Politiker. Geben wir diesen Mut und diese Begeisterung auch an die Jüngeren  weiter“.

In seiner Abschiedsrede erinnerte Auer an viele Reformen, die Österreich zu einem der reichsten Staaten mit starker Wirtschaft, dem besten Sozialsystem, hohen Investitionen in Gesundheit und Ausbildung gemacht haben. . Als Abgeordneter hat sich Jakob Auer mit Leidenschaft für die Landwirtschaft und die bäuerlichen Familienbetriebe aber auch für alle anderen Unternehmen, für die Anliegen der Gemeinden und allen voran für Budgetpolitik engagiert. Einen Apell gab es aber auch zum Abschluss: „Ich war mit Begeisterung Politiker. Geben wir diesen Mut und diese Begeisterung auch an die Jüngeren  weiter“.


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