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MARCHTRENK. Der Konflikt um den Ausbau der Bundesstraße 1 geht in die nächste Runde. SP-Bürgermeister Paul Mahr beharrt auf eine ampelfreie Lösung.

Wie geht es mit der B1 weiter?
Wie geht es mit der B1 weiter?

„Nicht nur, dass der Verkehrsfluss aufrecht bleibt, es ist auch bei derartigen Kreuzungen ein Begegnungsverkehr durch Unterführungen oder Überführungen nicht möglich und somit eine Kollision von Fahrzeugen ausgeschlossen“ meint der Stadtchef von Marchtrenk. Dass er jetzt den schwarzen Peter vom Land hat und als Verhinderer einer Lösung für Marchtrenk gilt, behagt Mahr nicht: „Mir geht es nicht um Populismus, mir geht es um das Beste für die Bewohner der Stadt Marchtrenk und für alle Verkehrsteilnehmer. Bei der Gesundheit und bei der Verkehrssicherheit ist einfach der falsche Platz zum Sparen. Auch reden wir vom Zentralraum zwischen Linz und Wels als wichtigstem Wirtschaftsstandort von Oberösterreich“. Auch die vielen Betriebe in der Region Linz/Wels fordern immer deutlicher die rasche Umsetzung dieser längst fälligen Baumaßnahme, so Mahr, der auf die Unterstützung von LH Thomas Stelzer (VP) hofft.

Für den Marchtrenker Verkehrsplaner, Hans Haller, ist es unerklärlich, dass die Stadt Marchtrenk in die Planungen des Landes nicht mit einbezogen wird. „Seitens des Landes OÖ wird immer wieder erklärt, dass die Ampeln - ursprünglich waren immerhin sieben Stück geplant -.  auf „Grüne Wellen“ eingestellt werden und daher Staubildungen vermieden werden könnten. Genau das funktioniert in der Praxis in Zeiten mit hohem Verkehrsaufkommen einfach nicht“, meint Haller.


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