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WELS. Die Ermittlungen rund um die Zerschlagung eines großen Suchtgiftringes brachte eine für die SPÖ unerfreuliche Sache auf das Tablett. Aufsichtspersonen in Jugendtreff forderten angeblich zu Drogenkonsum auf

Die Ermittlungen nach der Zerschlagung eines groß angelegten Drogenringes gingen weiter. Foto: Weihbold

Es geht um die Aktion kritischer Schüler, die einen Raum in der Bezirksparteizentrale in der Karl Loy Straße 2014 gemietet haben. Die FPÖ fährt medial alle Geschütze auf. Von der Stadt-Ebene über das Land bis zum Bund wird nach Aufklärung verlangt. „“Es stellt sich für mich die Frage, bis in welche Ebene der SPÖ diese Drogenproblematik und die verbotenen Machenschaften bekannt waren“, verlangt LH-Stv. Manfred Haimbuchner. Schützenhilfe kommt auch von der ÖVP Oberösterreich. Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer erklärt in einer Presseaussendung: „dass in einem SPÖ-Parteilokal Jugendliche zum Drogenkonsum motiviert oder gar zu Dealern ausgebildet wurden, ist unfassbar“.

Reaktion der SPÖ

Die SP-Landesgeschäftsführerin der SPÖ Oberösterreich, Bettina Stadlbauer, sieht hier ein Ablenkungsmanöver der Freiheitlichen. „Es handelt sich um einen Vorfall aus dem Herbst 2014. Und der Bezirksgeschäftsführer der SPÖ Wels hat damals sofort reagiert, indem er ein paar Jugendliche, die sich auffällig verhalten haben, sofort des Hauses verwiesen hat. Fest steht, dass diese Jugendlichen weder bei der SPÖ noch bei der Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) Mitglied waren. Bei den Räumlichkeiten in Wels handelt es sich um einen offenen Jugendtreff – und da hat jedermann Zugang“, so Stadlbauer. Außerdem ist es interessant, woher Haimbuchner die Informationen hat. In der Aussendung der Polizei steht kein Wort von der SPÖ oder der AKS.

SPÖ-Stadtparteiobmann Klaus Hoflehner: „Es gab Fehlverhalten und Lärmbelästigung, da haben wir ihnen den Raum nicht mehr überlassen. Wir haben den Raum ab Spätherbst 2014 für eigene Zwecke verwendet. Es finden dort nur politische Diskussionen und Sitzungen der Partei statt. Es ist vollkommen klar, dass die SPÖ Wels illegalen Drogenkonsum und Rauschgifthandel ablehnt“.


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