Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WELS-LAND. Landflucht, ein Thema, das im Bezirk in Wahrheit gar keines ist. Im Großen und Ganzen erfreuen sich die Gemeinden eines Zuzugs, und zwar an Einwohnern und Betrieben. Dass das so bleibt, daran arbeitet das Regionalmanagement.

"Wir wollen uns als Region so gut aufstellen, dass die Leute sagen: Wow, da ist es super, da kann man gut leben.", sagt Projektmanagerin Sabine Morocutti.

Ein Angebot ist der „Willkommen Standort OÖ“, ein Service für Gemeinden und Unternehmen. Projektmanagerin Sabine Morocutti sieht sich dabei mit den Gemeinden (Eberstalzell, Marchtrenk, Stadl-Paura und Thalheim waren schon an der Reihe) alle Themen, von der Arbeit über die Infrastruktur bis hin zum Gesundheitsangebot, im Ort an. „Den Gemeinden muss bewusst sein, dass die Leute auf so etwas schauen, und meist findet man das nicht auf ihrer Homepage“, weiß Morocutti. Deshalb überarbeiten viele Orte ihren Internetauftritt. Ein „Willkommen“-Button ist ein Schritt in die richtige Richtung.

App für Lehrstellensuchende

Mit Thalheim zum Beispiel hat man eine App entwickelt, mit der Ausbildungsbetriebe gesammelt und die Info an Jugendliche weitergegeben wird. – Eine wichtige Maßnahme, um Auspendeln zu verhindern. „Man muss den Jungen bewusst machen, dass man vieles auch daheim erlernen kann beziehungsweise dass es auch für Uni-Absolventen Arbeitsplätze gibt“, empfiehlt die Projektmanagerin.

Sprachliche Möglichkeiten am Bürgerservice checken

Apropos Arbeitskräfte: „Betriebe suchen auch im Ausland nach Lehrlingen. Das wird uns demnächst überrollen“, glaubt Morocutti. Umso wichtiger sei es für Gemeinden, beim Bürgerservice auch die sprachlichen Möglichkeiten zu checken. „Das Wissen der Mitarbeiter nutzen, um für Zuwanderer gut aufgestellt zu sein“, empfiehlt die Expertin. Ein weiterer Tipp: Betriebe brauchen Unterstützung der Gemeinde bei der Suche nach Fachkräften. Info-Mappen der Betriebe könnten auch Gemeinde-Info enthalten, um Lust auf das Leben hier zu machen.

„Es ist ein Geben und ein Nehmen“

Klar ist allen, es kann nur miteinander gehen: „Man muss über die Gemeindegrenzen hinweg denken“, fordert Regionalmanagerin Renate Fuxjäger. „Es ist ein Geben und ein Nehmen.“

Aus Sicht der Wirtschaft bestätigt das auch WK-Wels-Stadt-Obmann Josef Resch: „Wels-Stadt und Wels-Land gehören für mich wirtschaftlich untrennbar zusammen. Der eine braucht den anderen, gerade auch was die Schaffung von Betriebsflächen betrifft. Im Gegensatz dazu sind wir im Umland mit einem spürbaren Kaufkraftabfluss konfrontiert. Für all diese Herausforderungen braucht es enge Kooperationen zwischen Stadt und Land.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Molto Luce feiert 45-Jahr-Jubiläum in Wels und Weißkirchen

Molto Luce feiert 45-Jahr-Jubiläum in Wels und Weißkirchen

WELS/WEISSKIRCHEN. 400 Fachbesucher tagsüber, 600 Festgäste am Abend: Der Welser Beleuchtungsspezialist Molto Luce feierte sein 45-jähriges ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Frau in der Wirtschaft feierte mit dem max.center 20 Jahre

Frau in der Wirtschaft feierte mit dem max.center 20 Jahre

WELS. Dass ein Einkaufszentrum mehr ist als die Summe seiner Geschäfte, haben die Mitglieder von Frau in der Wirtschaft bei ihrem Besuch im ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Welser Bürgermeister Andreas Rabl: Prozesse kann man immer verbessern

Welser Bürgermeister Andreas Rabl: "Prozesse kann man immer verbessern"

WELS. FP-Bürgermeister Andreas Rabl spricht über die anstehende Landesgartenschau, wie über Baustellenmanagement und die Freizeitmeile an ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Mehr Wohnraum in Buchkirchen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Mehr Wohnraum in Buchkirchen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

BUCHKIRCHEN. In Buchkirchen erweitert die LAWOG das Wohnangebot für ältere Menschen: Das bestehende Gebäude für „Betreubares Wohnen“ ...

Tips - total regionalAnzeige
Felix Fritsch wird Miteigentümer von Richter Pharma in Wels

Felix Fritsch wird Miteigentümer von Richter Pharma in Wels

WELS. Florian Fritsch, bisheriger Alleineigentümer von Richter Pharma, hat 30 Prozent seiner Anteile an seinen Sohn Felix Fritsch übertragen. ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Norbert Höpoltseder zum Ehrenbürger von Weißkirchen ernannt

Norbert Höpoltseder zum Ehrenbürger von Weißkirchen ernannt

WEISSKIRCHEN AN DER TRAUN. Im Rahmen einer Festsitzung wurde Bürgermeister außer Dienst Norbert Höpoltseder von Bürgermeister Patrick Krutzler ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Weitere Beiträge