Kraftwerk Traunleiten: Nach 200 Tagen immer noch voll im Zeitplan
THALHEIM. Der tiefste Punkt bei den Bauarbeiten am Kraftwerk Traunleiten ist geschafft. Jetzt geht es nur noch nach oben. Das alte Kraftwerk ist bereits zur Gänze abgetragen.

„Wir sind voll im Zeitplan“, sagt Franz Gruber, Wels Strom-Geschäftsführer. „Beim Einlauf am Oberlauf des Flusses sind wir mit den Betonarbeiten fertig, dort wird in den nächsten Tagen mit den ersten Stahlwasserbauten begonnen. Beim Aushub für das neue Kraftwerk sind wir an der Gründungssohle und damit am niedrigsten Punkt angekommen“.
Noch heuer werden die Herzstücke des neuen Kraftwerks geliefert und montiert: „In einem halben, spätestens dreiviertel Jahr werden hier die ersten größeren Maschinenbauteile wie die beiden Turbinen und die Generatoren eintreffen“, kündigt Gruber an. Es wird die rund 70 Meter breite Rechenanlage errichtet.
Fertig Ende 2019
„Wenn das neue Kraftwerk Ende 2019 fertiggestellt ist, werden wir die Leistung des alten Kraftwerks mehr als verdoppeln und damit den Strombedarf aller Welser Haushalte decken – mit Energie aus reiner Wasserkraft. Darauf sind wir sehr stolz!“, freut sich Wels Strom-Geschäftsführer Friedrich Pöttinger. Das Großprojekt, in das Wels Strom 48 Millionen Euro investiere, bedeute Stabilität und Versorgungssicherheit für mehrere Generationen.
Es wird auch auf Nachhaltigkeit gesetzt. Rund um das Kraftwerk wird der Weg der Sinne entstehen. Dazu kommen Maßnahmen für den Naturschutz, wie ein Bruthügel für Vögel und mehr. Ob auch ein Fußgänger Steg errichtet wird, ist noch offen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden