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WELS. Der technische Vorstand der Eww Gruppe, Wolfgang Nöstlinger, hat Verständnis für den Ärger der Anrainer: „Es geht aber auch die Versorgungssicherheit. Die war, wie wir in der Hafergasse gesehen haben, fast nicht mehr gewährleistet. Deswegen kann ich mich für das Verständnis nur bedanken. Es ist nicht leicht für die Anrainer und die Geschäftsinhaber“.

Die Totalsperre des Stadtplatzes hat die Bauarbeiten beschleunigt.
Die Totalsperre des Stadtplatzes hat die Bauarbeiten beschleunigt.

Der Zeitplan für die Arbeiten war sowieso schon ehrgeizig. Zuerst war von Ende August die Rede. Jetzt wird vom 10. August als Ende der Arbeiten für Fernwärme, Kanal und auch Glasfaserleitungen gesprochen: „Soweit ich weiß wird es bei der Beleuchtung und bei den Wasserspielen noch ein paar Tage dauern. Aber die lauten und schweren Arbeiten werden nach derzeitigem Stand rund um den 10. August beendet sein“, vermeldet Nöstlinger.

„Ich kann mich auch nur bei allen Firmen und Arbeitern bedanken. Die haben tolle Arbeit geleistet. Es ist für keinen lustig, wenn es um 6 Uhr früh losgeht. Dafür konnten wir aber den Zeitplan immer wieder verkürzen. Auch die Totalsperre hat uns geholfen. Es ging alles logistisch viel einfacher und schneller“.

Den Unmut einiger Geschäftsinhaber kann er verstehen: „Die Versorgungssicherheit stand im Vordergrund. Bei der Hafergasse war einfach die Gasleitung schon so kaputt. Wir mussten etwas“. Dazu kamen dann von Anrainer Aufträge für Fernwärme und eben auch Datenleitungen. Deswegen auch Mehrarbeiten. „Wir wollen den Geschäften auch etwas zurückgeben. Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir haben die Arbeiter beim Griechen zum Essen eingeladen und beim Blumengeschäft Blumensträuße für eine Firmenfeier bestellt“, meint Nöstlinger. Er plädiert auf Verständnis. Der Ärger, wenn durchgebaut worden wäre, wäre nicht weniger gewesen.


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