Hospiz und Palliative Care in Wels: Die Würde am Ende des Lebens
WELS. „Wir wollen dem Leben nicht mit allen Mitteln mehr Stunden, sondern den Stunden mit allen Möglichkeiten mehr Leben mit Würde geben“, lautet einer der Leitsätze der Hospizbewegung Wels Stadt/Land.

21 ehrenamtlich tätige Frauen und Männer stellen die Sorge um schwer kranke und sterbende Menschen sowie um deren Angehörige in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit. Zusätzlich sind zehn hauptamtliche Palliativfachkräfte rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr bemüht, die Schmerzen der Todkranken zu lindern und diese im letzten Abschnitt ihres Lebens kompetent zu betreuen.
Gemeinsam Plan erstellen
Der Weg zur Hospiz- und Palliativversorgung ist einfach: „Wenn Patienten vom Klinikum oder vom Hausarzt nicht schon eine Zuweisung zu uns bekommen haben, sollten Angehörige sofort mit uns Kontakt aufnehmen“, erklärt Daniela Feregyhazy-Astecker, die Einsatzleiterin der Welser Hospizbewegung. Beim ersten Besuch einer Palliativ-Fachkraft wird gemeinsam mit den Angehörigen ein Therapie- und Pflegeplan erstellt, auf Wunsch wird auch das ehrenamtlich tätige mobile Hospizteam in die Betreuung eingebunden.
„Wir kümmern uns“
Vernetzte Strukturen mit Hausärzten und allen Pflege- und Sozialeinrichtungen ermöglichen die wichtige Kontinuität bei der Behandlung und Betreuung. „Wir kümmern uns selbstverständlich auch um erforderliche Hilfsmittel“, betont Feregyhazy-Astecker, „wir sind aber kein Hohl- und Bring-Dienst, dafür sind die Heimhelfer der mobilen Dienste zuständig!“.

