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FISCHLHAM/WIEN. Die Frage nach der Bilanz nach einem Jahr im Nationalrat ist für Klaus Lindinger einfach: „Man kann keine Bäume ausreißen. Das wusste ich schon vorher. Mit einem Netzwerk kann man viel erreichen“.

Nabg. Klaus Lindinger (VP) Foto: privat
Nabg. Klaus Lindinger (VP) Foto: privat

Schon zu seiner Zeit als VP-Bezirksparteisekretär konnte er viel lernen. Es geht nicht alles auf einmal und sofort. Man braucht Zeit, ein Netzwerk und dann kleine Schritte: „Die Regierung hat aber auch schon viel in Umsetzung gebracht und viel erreicht. Der Familienbonus, der mit 1. Jänner 2019 in Kraft tritt, kann bis zu 1500 Euro im Jahr bringen. Das betrifft rund 950.000 Familien. Niedrige Einkommen werden entlastet und noch einiges mehr“. Vier Tage pro Woche ist Lindinger in Wien. „Ich suche eine Wohnung. Derzeit bin ich mehr in Hotels“.

Wichtig ist für ihn, den Kontakt nach Fischl­ham und generell nach Wels-Land (Lindinger ist ja auch VP-Bezirksparteichef) nicht zu verlieren: „Es braucht die Gespräche mit den Menschen und den Freunden. Es kommen viele Ideen und Vorschläge, die dann auch in die Diskussionen im Parlament und in den Ausschüssen einfließen“. Wichtig ist ihm die Landwirtschaft. Es muss der nächste Schritt aber passieren: „Das bedeutet auch Breitband-Ausbau. Davon profitieren alle. Vom Privatmann bis zum Wirtschaftstreibenden. Die Kooperationen zwischen den Gemeinden gehören ausgebaut. Da ist Wels und Wels-Land auf einem guten Weg. Der Kauf regionaler Produkte nicht nur aus der Landwirtschaft ist mir ein großes Anliegen. Da muss bei den Menschen noch mehr Bewusstseinsbildung gemacht werden“. Für Lindinger ist klar, dass er für die Interessen der Region eintritt. „Leistbares Wohnen, gute Infrastruktur und Ausbildung ist aber in Österreich überall ein Thema“. Dafür wird er sich in den nächsten Jahren weiter im Parlament und im Landwirtschafts- und Budgetausschuss einsetzen.


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