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WELS. Mit dem Strategiepapier „Arbeit und Leben in Wels“ legt Neo-Wirtschaftskammer-Obmann Franz Edlbauer Leitlinien für die Weiterentwicklung auf den Tisch. Ein großes Thema sind dabei Betriebsansiedelungen und hier genauer der Wirtschaftspark.

WKO-Obmann Franz Edlbauer (li.) hat zusammen mit WKO-Wels Geschäftsführer Thomas Brindl ein Strategiepapier vorgestellt

So wirklich ist der geplante Wirtschaftspark Voralpenland bisher nicht vom Fleck gekommen. Die Rakete zündet nicht. Das Ziel einer gemeinsamen Vermarktung der Betriebsflächen der Gemeinden und der Stadt, die hier kooperieren, wird seitens der Wirtschaftskammer begrüßt, aber „es gibt seit zwei Jahren kein Lebenszeichen. Das ist in der derzeitigen Situationen nicht akzeptabel. Es braucht eine Festlegung neuer Ziele und Strategien sowie einer Neukonzeptionierung der Statuten. Es braucht ebenfalls eine neue Geschäftsführung zur professionellen Betreuung und Vermarktung“, fordert Edlbauer. Es muss ein Anreiz geschaffen werden, dass Kommunen wie Thalheim, Marchtrenk oder Sattledt hier auch mitmachen. Derzeit wird auch an einem Gutachten gearbeitet, das Wege frei machen soll, das am Flughafen 30 Hektar für Betriebsflächen schaffen soll. Naturschutz und Flugbetrieb kann man unter einen Hut bringen.

Moderne Verkehrswege

Die flüssigere Durchquerung der Stadt von West nach Ost muss besser werden. Das heißt ein Überarbeiten des Einbahnringes sowie ein besseres Parkleitsystem. Die Verlegung der Busdrehscheibe am Kaiser Josef Platz wird ebenfalls in Betracht gezogen.

Innenstadt

Für die Innenstadt geht es nicht nur um die Erreichbarkeit, sondern auch um große Frequenzbringer. Wohnraumverdichtung muss ebenfalls forciert werden: „Wels braucht generell noch ein klareres Profil. Die Stärken wie gute Infrastruktur, aufblühende Innenstadt mit gutem Branchenmix sowie gute Ausbildungschancen und Messe müssen noch mehr hervorgehoben werden“, so Edlbauer. Die Angebote im WIFI werden ausgebaut. Eine weitere Lehrlingsmesse ist in Planung. Ziel der WKO Wels ist es, Schulen und Betriebe besser zu vernetzen.

Derzeit werden auch Ausbaumöglichkeiten am Standort in der Stadt geprüft.


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