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WELS. Die „Young Researcher Konferenz“ ist ein fixer Bestandteil der World Sustainable Energy Days, die auf Einladung des OÖ. Energiesparverbandes in Wels stattfinden und eine inhaltliche Ergänzung zur Energiesparmesse darstellen. Im Rahmen der Konferenz wurden die besten Forschungsergebnisse in den Bereichen Biomasse und Energieeffizienz mit dem „Best Young Researchers Awards“ ausgezeichnet.

Gerhard Dell, Geschäftsführer des OÖ Energiesparverbandes, Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner, Colin Nolden und Christiane Egger, Stellvertretende Geschäftsführerin des OÖ. Energiesparverbandes. Foto: Land OÖ/Stinglmayr

„Unsere Energiezukunft und damit auch die Energiewende liegt in den Händen der derzeit aufstrebenden Forscherinnen- und Forschergeneration. Mit der „Young Researcher Konferenz“ im Rahmen der World Sustainable Energy Days geben wir ihnen eine Plattform zur Präsentation ihrer Forschungsarbeiten und schaffen gleichzeitig die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch untereinander, aber auch mit Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträgern“, umreißt Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner das Ziel der „Young Researcher Konferenz“.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Konferenz liegen auf den Themen Biomasse und Energieeffizienz - zwei Themen die gerade auch für Oberösterreich eine zentrale Rolle am Weg zur „Energieleitregion OÖ 2050“ spielen.

Energieeffizienz

Der „Best Young Researchers Award“ für Energieeffizienz geht an Colin Nolden, University of Bristol Law School für das Projekt „Die Rolle der Unternehmer bei der Aktivierung von Energieeffizienz- und CO2-Emissions-Eigentumsrechten“.

Die Märkte für Energieeffizienz diversifizieren sich zunehmend, der Markt für Energieeinsparungs- und CO2-Zertifikate nimmt zu. Nolden hat in seiner Arbeit die Möglichkeiten von Unternehmern analysiert, Eigentumsrechte an diesen Einsparungen zu definieren, zu nutzen und damit zu handeln.

Biomasse

Der „Best Young Researchers Award“ für Biomasse ging an: Rita Sturmlechner, BIOENERGY 2020+ GmbH für „Feldtests von Biomasse-Heizungsemissionen in Haushalten“.

Beim  Projekt „Clean Air by Biomass“ wurden die Emissionen von dreizehn Holzheizungen im Realbetrieb mit den Typprüfergebnissen verglichen. Dabei wurden technologische und bedienungstechnische Maßnahmen für den Betrieb von Biomasseheizungen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Emissionen im Betrieb eine große Variabilität aufweisen. Das ist insbesondere aufgrund des unterschiedlichen Nutzerverhaltens erklärbar. Die Hersteller von Biomasseheizungen sollten daher die Entwicklung technischer Geräte forcieren, die den Einfluss des Benutzers einschränken und Bedienungsfehler damit ausschließen.


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