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GUNSKIRCHEN. Die Arbeiten an der Anschlusstelle Wimpassing laufen auf Hochtouren. Im November ist die Fertigstellung geplant. In der Marktgemeinde wird ebenfalls an einer Entwicklung für Betriebsbauflächen gearbeitet. Zwei Bürgerinitiativen stellen ihre Forderungen noch einmal klar.

Die Fertigstellung des Autobahnanschlusses, der auch Auswirkungen auf Gunskirchen hat, ist für November geplant. Tips

Bürgermeister Josef Sturmair (VP) ist derzeit auf Urlaub und telefonisch für die Tips Redaktion nicht erreichbar.

Die Bürgerinitiativen „Wir sind Moostal“ und „IG.Gunskirchen.L1250“ befürchten, dass das geplante Betriebsbaugebiet, ungeahnte Auswirkungen auf die Wohn- und Lebensqualität hat. Vor allem stößt den Initiatoren aber sauer auf „dass eine Autobahnabfahrt geplant wird und dass hier Industriegebiet entstehen soll und somit mehr Verkehr entsteht, ist der Gemeinde ja schon seit langer Zeit bekannt, wieso gibt es daher nicht schon lange ein Verkehrskonzept?“.

Schon in einem UVP-Verfahren vom 25. August 2017 habe man festgestellt, dass der entstehende Verkehr nicht von dem bestehenden Straßennetz aufgenommen werden kann! „Das wurde jedoch gänzlich ignoriert und bis heute gibt es wie beschrieben kein Konzept zur Lösung, obwohl im Herbst 2019 der Autobahnanschluss eröffnet werden soll. Die vorausgehende Planung zur Aufnahme des entstehenden Verkehrs und zur Entlastung der Ortschaften sowie die Kommunikation mit den Bürgern hat gänzlich versagt“, kritisieren die Initiativen. Sie fordern eine Pufferzone zwischen dem geplanten Industriegebiet und den betroffenen Ortsteilen. Dazu muss auch endlich etwas für den Hochwasserschutz geschehen.

„Niemand der beteiligten Personen der Bürgerinitiativen hatte jemals etwas gegen Weiterentwicklung, Arbeitsplatzschaffung in der Region oder das platzieren von Betrieben in der Region Wimpassing - Autobahnabfahrt A8. Leider wurde bisher von Seiten der Gemeindeführung nicht wirklich darauf eingegangen, was die Bürgerinitiativen wirklich beweg“, so die Initiatoren.


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