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Erfolgreich: Investitionen in die Forschung, damit Auftragsbücher voll bleiben

Gerald Nowak, 04.10.2019 15:16

MARCHTRENK. „TGW hat das Forschungs- und Entwicklungsbudget im abgeschlossenen Wirtschaftsjahr um mehr als 16 Prozent auf 28,1 Millionen Euro erhöht“, erklärt CEO Harald Schröpf. Damit will der Intralogistik-Spezialist nachhaltig bei Kunden einwirken.

Harald Schröpf, CEO der TGW Logistics Group Foto: Greindl
Harald Schröpf, CEO der TGW Logistics Group Foto: Greindl

Wer den Technologievorsprung hat, der wird von Kunden wahrgenommen und für Aufträge gebucht. Eine Binsenweisheiten, die naturgemäß auch auf die Logistik-Branche zutrifft. TGW entwickelt auf die Kunden zugeschnittene Lösungen. Das geht aber auch nur mit großer Anstrengung in den Bereichen Forschung und Entwicklung: „Diesen Weg setzen wir weiter konsequent fort – mit Schwerpunkten in den Bereichen Software, Systemlösungen, Robotik und Digitalisierung. TGW gibt damit Antworten auf die Herausforderungen, vor denen viele unserer Kunden stehen und positioniert sich als Technologieführer im Bereich Robotik und Automatisierung.“

Digital Twin

Solch eine Lösung ist der Digital Twin. Das ist der digitale Zwilling für den Rovolution - TGW´s innovativen Kommissionierroboter. Bei dem digitalen Zwilling handelt es sich um ein vollständiges digitales Abbild der realen Anlage. Mit seiner Hilfe kann man Daten analysieren, aus ihnen lernen und sie visualisieren. So lässt sich nicht nur der aktuelle Zustand von Rovolution überwachen, sondern mit einer Replay-Funktion auch in die Vergangenheit schauen, um Ursachen für Fehler zu erkennen. Zudem wird man künftig sehr präzise vorhersagen können, wann zum Beispiel bestimmte Wartungen erfolgen müssen.

Zahlen, Fakten

Die TGW Logistics Group mit Sitz in Marchtrenk hat das Wirtschaftsjahr 2018/2019 (1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019) erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz des international tätigen Intralogistik-Spezialisten wuchs auf 719,6 Millionen Euro, die Zahl der Mitarbeiter stieg um 250 auf 3.415. Im Wirtschaftsjahr 18/19 konnten Aufträge mit einem Volumen von 920 Millionen Euro abgeschlossen werden.


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