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THALHEIM. Der Werkzeugbau und Silikon-Spritzgießer Rico kann mehr als zufrieden über das abgelaufene Geschäftsjahr Bilanz ziehen. Der Umsatz ist um 15 Prozent auf knapp 40 Millionen Euro gestiegen.

Markus Nuspl kann positive Zahlen vermelden. Foto: Rico
Markus Nuspl kann positive Zahlen vermelden. Foto: Rico

Für 2020 erwartet man wiederum eine Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich. Mit dem Verkauf von Werkzeugen für den Silikon- und Mehrkomponentenspritzguss sowie der Teileproduktion steht das Unternehmen auf zwei Säulen. „Der ausgeglichene Branchenmix aus Automotive, Sanitär und Haushalt, Life Science und Health Care sowie der Industrie macht uns zudem besonders sicher und zukunftsfähig“, betont Rico Geschäftsführer Markus Nuspl. Ist doch die konjunkturelle Lage, vor allem in der Automobilindustrie, derzeit gedämpft. Dennoch spürt einen klaren Aufwärtstrend. „Unser Erfolgsrezept ist mit Sicherheit unser hoher technologischer Anspruch.“

Seit 25 Jahren baut das Unternehmen Werkzeuge mit eigener, patentierter Technologie, entwickelte diese stets weiter und ergänzte sein Portfolio um die Spritzgussproduktion und ausgeklügelte Automatisierungs- und Verpackungslösungen.

Um das Wachstum in der Produktion zu bewältigen, sind bei Rico Kunststofftechniker hoch im Kurs. Ausgebildete Kunststofftechniker werden eingestellt oder man bildet sie selbst aus, sei es in der Lehrlingsausbildung oder in der hauseigenen Academy. Diese ist ein Ausbildungsprogramm für Akademiker und HTL-Absolventen, bei dem Anwärter in einem neunmonatigen Programm zu Experten im Flüssig-Silikon ausgebildet werden.

In der Lehrlingsausbildung werden nicht nur Kunststofftechniker, sondern auch Werkzeugbau-, Zerspanungs- und Elektrotechniker, sowie technische Zeichner ausgebildet. Aktuell hat das Unternehmen 21 Lehrlinge.


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