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MARCHTRENK. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass sie mit der Lösung zufrieden sind. Die Bundesstraße 1 wird vierspurig ausgebaut. Der Beginn ist aber frühestens für 20 25 geplant. Grund sind noch langwierige Bewilligungsverfahren und auch der verbesserte Lärmschutz entlang der A25, der zwischen 2023 und 2024 errichtet wird.

Das Jetzt wird durch ein frühestens 2025 ersetzt. Foto: Nowak
Das Jetzt wird durch ein frühestens 2025 ersetzt. Foto: Nowak

„Am Ende des Tage ist es aber für alle Beteiligten wichtig, dass es zu einer raschen, vernünftigen, sachlichen und effizienten Lösung kommt, von der die Bürger profitieren“, sendet der Landesdienst mit dem Titel „Weißer Rauch in Marchtrenk“ aus. Von einer Niederflurtrasse, wie vom Marchtrenker SP-Bürgermeister Paul Mahr immer wieder forciert, ist nicht mehr die Rede. Einzig im Bereich der Weißkirchnerstraße wird es eine Absenkung geben: „Ja die Variante ist ein Kompromiss. Aber der ist gangbar“, sagt Mahr. Wichtig ist es für ihn, dass in den kommenden Verfahren der durchgehend Lärmschutz an oberster Stelle steht. Der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 1 stehe für ihn außer Debatte.  Das Verkehrsaufkommen wird immer größer. Es geht teilweise zwischen Wels Pernau und Traun nur noch im Schneckentempo voran.

UVP-Verfahren

Für das Projekt ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben. Mit dem Bau ist daher nicht vor 2025 zu rechnen heißt es aus dem Büro von FP-Landesrat Günter Steinkellner. Es freut mich dass wir nun eine gewinnbringende Einigung erzielen konnten und in die gleiche Richtung schwimmen. Besonders um die Verkehrssicherheit auf der B1 zu gewährleisten ist dieses Projekt von großer Wichtigkeit“. FP-Labg und Marchtrenks Vizebürgermeister Michael Fischer zeigt sich erfreut über die Einigung. Er hat immer als Vermittler zwischen Stadt und Land fungiert. 2021 wird der Ausbau von Hörsching kommende beginnen. Die notwendigen aufwändigen Verfahren für Marchtrenk werden nun eingeleitet.  Die Gesamtkosten für den Bereich Hörsching und Marchtrenk werden auf rund 70 Millionen Euro geschätzt.

Konter

Kritik gibt es auch: „Die B1 vierspurig auszubauen, wird am Ende des Tages nichts bringen außer eine Vermehrung des Verkehrs, der Schadstoffbelastung, des Lärms und klimaschädlicher Emissionen“ sagt der Grüne Bezirkssprecher und Nabg. Ralph Schallmeiner.

Information

Der Teilabschnitt Marchtrenk beginnt im Bereich der Brücke über die ÖBB-Strecke Traun-Marchtrenk und endet bei der B1 Kreuzung mit der Wiener Straße/ Sparstraße/ Schafwiesenstraße

Der vierstreifige Ausbau 1 erfolgt am Bestand, sowohl in der Lage als auch in der Höhe. Lediglich im Bereich der Weißkirchener Straße ergibt sich eine Absenkung der B1. Es wurden die Knotenhauptpunkte fixiert. Die Steuerung des Verkehrsflusses erfolgt durch Ampeln.

Mit dem nun gemeinsam zu akkordierenden Nebenwegekonzept sollen insbesondere auch bei einzelnen Geh- und Radwegverbindungen die sichere Verkehrsführung im Fokus stehen


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