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WELS/MARCHTRENK. Das Bundesverwaltungsgericht hat den positiven Umweltverträglichkeits-Prüfungs-Bescheid (UVP) für den viergleisigen Ausbau der Weststrecke zwischen Marchtrenk und Linz bestätigt.

Vier Gleise bedeuten mehr Fahrkomfort und kürzere Fahrzeiten. Foto: ÖBB/Deoptio
Vier Gleise bedeuten mehr Fahrkomfort und kürzere Fahrzeiten. Foto: ÖBB/Deoptio

Aktuell ist zwischen Linz und Wels kaum noch Platz für zusätzliche Züge. 32 Prozent der Züge fahren auf der Weststrecke, obwohl diese nur zehn Prozent der Betriebslänge des österreichischen Schienennetzes ausmacht. Grund für die ÖBB, den viergleisigen Ausbau der Weststrecke zu forcieren.

Baubeginn 2021

Insgesamt 1,25 Milliarden Euro werden im Abschnitt Linz – Wels investiert. Auf der Strecke Linz – Marchtrenk werden rund 776 Millionen Euro investiert, auf der Strecke Marchtrenk-Wels rund 226 Millionen Euro. Der Baustart für diesen Abschnitt kann vorraussichtlich 2021 erfolgen.

Höhere Kapazität

Der viergleisige Ausbau Linz- Wels ist für Oberösterreich wichtig, da bis zu 400 Züge täglich zwischen Linz und Wels durchgeschleust werden – Tendenz steigend. Der Ausbau zwischen Linz und Wels ist demnach der logische nächste Schritt. Mit dem Ausbau der Weststrecke zur viergleisigen Hochleistungsstrecke wird die dafür nötige höhere Kapazität im Personen- und Güterverkehr geschaffen. Diese bildet die Basis für mehr Züge und ein besseres Angebot im Zugverkehr. Die viergleisige Weststrecke punktet dann mit modernen Haltestellen, und deutlich kürzeren Fahrzeiten.


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