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WELS. Alle Appelle, Briefe und Anfragen brachten nicht einmal eine Antwort. Präsident Hermann Wimmer meint über die Zukunft der Messe: „Die Welser Messe befindet sich mittlerweile in einer sehr prekären Situation. Es gibt noch immer keine Aussagen seitens der Regierung, wann und mit welchen Richtlinien Sach- und Publikumsmessen stattfinden können.“

Knapp 80 Veranstaltungen am Gelände mussten abgesagt werden. Foto: Messe
Knapp 80 Veranstaltungen am Gelände mussten abgesagt werden. Foto: Messe

Nicht nur die Welser Messe, sondern auch die Interessensvertretung der Branche wandte sich an die Regierung. Bis dato gibt es keine Antwort. Es geht ja nicht nur um die Welser Messe per se, sondern um die gesamte Branche an Technikern, Zulieferern, Caterern und so weiter. Es ist eine lange Liste an Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen, die unter dem Ausfall leiden. Knapp 80 Veranstaltungen am Messegelände mussten abgesagt werden. Darunter große Publikumsmessen, wie beispielsweise die Frühjahrsmesse „Blühendes Österreich“ oder die „Pferd Wels“. Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Welser Messe sind gewaltig, es sind Umsatzrückgänge in Millionenhöhe zu erwarten. Dazu kommt die unsichere Situation bezüglich Volksfest und Herbstmesse. Auch bei der Agraria im November gab es schon Stornierungen.

Rasche Entscheidung gefordert

„Wir brauchen daher eine rasche Entscheidung. Wenn die Bundesregierung nicht bereit ist, diese Entscheidung zu treffen, werde ich mit Landeshauptmann Thomas Stelzer das Einvernehmen herstellen und in enger Abstimmung mit dem Land versuchen, eine Entscheidung auf Landesebene herbeizuführen. Es ist nicht verständlich, warum Einkaufszentren öffnen und Kulturveranstaltungen mit hunderten Besuchern auf engstem Raum stattfinden können, Messen aber nicht abgehalten werden dürfen“ fordert FP-Bürgermeister Andreas Rabl.


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