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WELS. WeBuild Energiesparmesse, Volksfest und Blühendes Österreich im kommenden Frühjahr sind abgesagt. Fremdveranstaltungen kann es weiter geben, aber die Messe schaltet auf Notbetrieb um.

Die WeBuild Energiesparmesse wird es 2021 nicht geben. Foto: Messe Wels
Die WeBuild Energiesparmesse wird es 2021 nicht geben. Foto: Messe Wels

Das Messetrio Fishing Festival / Bogensportmesse / Bike Festival ist auf Frühjahr 2022 verschoben, ebenso die WeBuild Energiesparmesse. Für das Volksfest und die Messe Blühendes Österreich gibt es die leise Hoffnung, dass sie eventuell noch 2021 stattfinden können. „Wir gehen davon aus, dass sich die Lage in den kommenden Monaten beruhigt. Gastmessen und Gastveranstaltungen können nach wie vor am Gelände der Messe Wels durchgeführt werden“, erklärt Messepräsident Hermann Wimmer. Deswegen hält er die Hoffnung auf Frühsommer 2021 für einige Veranstaltungen noch am Leben. Fix ist, dass bis März 2021 keine Eigenmessen in Wels durchgeführt werden. Die Mitarbeiter gehen in Kurzarbeit. Einige auslaufende Verträge werden nicht verlängert.

Zukunft

„Die Investitionen, die eine neue Messehalle betreffen, liegen auf Eis. Wir müssen uns eine neue Strategie für die Zukunft überlegen. Das wird uns die kommenden Monate beschäftigen“, meint FP-Bürgermeister Andreas Rabl. Was das Frühjahr 2021 anbelangt, gibt er ebenso wie Hermann Wimmer die Hoffnung nicht auf für ein Volksfest. „Aber was Messen wie die Energiesparmesse betrifft, ist die Vorlaufzeit zu lang und vor allem sind die sich ändernden rechtlichen Bestimmung und Reisebeschränkungen für die Aussteller ein großes Problem für die Planung“, sagt der Bürgermeister.

Wohin die Reise in der Zukunft gehen kann, erklärt Messedirektor Robert Schneider. Selbstverständlich mache sich die Messe Wels zukunftsfit für die Veränderungen in der Branche. „Neue Konzepte für Hybrid-Events zur Content-Optimierung sowie neue digitale Services für Aussteller und Besucher sind die Herausforderungen für die Zukunft“, ist Schneider überzeugt.


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