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Handel: „Die Situation ist, wie sie ist! Wir werden alles tun, was möglich ist“

Gerald Nowak, 07.12.2020 08:12

WELS. Das Weihnachtsgeschäft im stationären Handel kann mit 7. Dezember starten. Seitens der Stadt und des Wels Marketing will man weiter Initiativen setzen. Das heißt Eislaufen ab 26 Dezember auf dem Stadtplatz: „Die Situation ist, wie sie ist! Wir werden alles tun, was möglich ist“, sagt WelsMarketing Chef Peter Jungreithmair.

Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner (Stadt Wels), Bürgermeister Dr. Andreas Rabl (Stadt Wels), Peter Jungreithmair, MBA (Geschäftsführer Wels Marketing & Touristik GmbH) Foto: WMT

Mit weiteren Christbäumen und Beleuchtungen will man weiter Emotionen wecken. Dazu kommt der Eislaufplatz ab 26. Dezember. „Wir werden uns genau an das Regelwerk halten und ermöglichen was geht und die Schutzkonzepte immer anpassen“, ist Jungreithmair überzeugt. Die Welser Weihnachtswährung WelsCard, läuft weiter sehr gut. Bestellungen für 1,3 Millionen sind draußen: „Hier wird der regionale Handel unterstützt und nicht irgendein ein Online-Heuschrecken-Schwarm „, so der Tenor.

„Es sei besser jetzt offen zu offen unter diesen Umständen, als abhängig von Förderungen zu sein“, meint Jungreithmair. Deswegen auch der Appell sich auch die Abstandsregeln zu halten. „Nicht nur die Unternehmer sind gefordert, sondern wir alle. Wir alle haben es selbst in der Hand, wie es weitergeht“, so der Appell.

Der Vermietungsgrad in der Innenstadt liegt weiter bei 95 Prozent: „In diesem Jahr gab es in der Innenstadt 57 Neu- und Wiedereröffnungen, das ist ein sensationelles Ergebnis. Auch jetzt nach dem zweiten Lockdown werden 17 Betreiber neu- oder wieder eröffnen“, sagt Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner (VP). „“Wichtig ist es, Emotionen zu erzeugen. Wir wollen Mut machen für den Handel und die Gastronomie“, sagt Bürgermeister Andreas Rabl (FP). Es gehe auch um Kleinigkeiten. „Bei der Hütte am Stadtplatz sind bereits mehr als 500 Briefe an das Christkind abgegeben worden. Die Stadt ist Anziehungspunkt für Familien. Das müssen wir weiter ausbauen „, so der Bürgermeister.

Wie emotional das Thema Weihnachten ist, zeigte sich am Wochenende, als die Christkindl-Hütte abbrannte. Die Polizei erwischte zwei Verdächtige.  In den sozialen Medien gingen die Wogen hoch. Viele kamen in die Stadt, um die Ruine zu besichtigen.


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