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GUNSKIRCHEN. Erstmals in der mehr als 120-jährigen Geschichte übertrifft die Raiffeisenbank die Milliardengrenze beim Geschäftsvolumen. Die Bank zog Bilanz.

  1 / 2   Raiffeisen fördert die Anschaffung eines E-Bikes für Mitarbeiter mit 50 Prozent. Foto: Umweltcenter

Die Raiffeisenbank mit ihrem Umweltcenter kann auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurückblicken. Die Öko-Finanzierungen und Veranlagungen im Umweltcenter haben wesentlich zum Geschäftserfolg beigetragen (ein Plus von 28 Prozent). Die Bank hat 60 Mitarbeiter und konnte 2020 mit 1.014 Millionen Euro erstmals die Milliardengrenze beim Geschäftsvolumen überschreiten, ein Wachstum von 9,2 Prozent zu 2019.

Ein Drittel des Wachstums der gesamten Raiffeisenbank wird mit dem 2012 gegründeten Umweltcenter, quasi einer Bank in der Bank, erzielt. Mit dem Fokus auf nachhaltige Geldanlagen und Green Banking verbuchte man einen Anstieg des Geschäftsvolumens von 75 Millionen Euro 2019 auf 105 Millionen Euro 2020. Auch bei der Anzahl der Kunden konnte ordentlich zugelegt werden. Investiert wurden 2020 über 53 Millionen Euro in den ökosozialen Wohnbau, in Biomasse, Recycling, Wind- und Wasserkraft, Photovoltaik oder E-Mobilität.

Mit E-Autos als Firmenwagen, einer für Mitarbeiter kostenlosen Stromtankstelle und dem Projekt Jobrad setzt die Bank auch selbst nachhaltige Initiativen. Ein gefördertes E-Bike für Mitarbeiter trägt sowohl zur Gesundheit als auch zum Umweltschutz bei.


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