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MARCHTRENK/GRAZ. Ende September finden in Graz die 7. Berufseuropameisterschaften EuroSkills statt. Mehr als 450 Teilnehmer aus 31 Mitgliedsländern kämpfen bei diesem internationalen Leistungsvergleich in rund 45 Bewerben um die begehrten Europameistertitel.

Stötzer steht Kaspar und Mayer mit Rat und Tat zur Seite. (Foto: starlim//sterner)
Stötzer steht Kaspar und Mayer mit Rat und Tat zur Seite. (Foto: starlim//sterner)

Mit dabei sind auch 54 österreichische Teilnehmer, darunter zwei Mitarbeiter von Spritzguss-und Werkzeugbau Spezialist Starlim Sterner aus Marchtrenk. Betreuer und Experte Manuel Stötzer trat an seine beiden jungen Mitarbeiter heran und schlug die Teilnahme an den EuroSkills vor. „Ich war gleich voll begeistert“, erzählt Mechatroniker Alexander Mayer, dass er sich gerne vor Europa beweisen und auf die Bedeutung der Automatisierung aufmerksam machen möchte. Gemeinsam mit Jonas Kaspar tritt er in der Sparte „Future Skills“ im Beruf „Robot Systems Integration“ gegen fünf Teams aus anderen Nationen an.

Drei Tagen arbeiten auf Hochtouren

„Wir werden alle dieselbe Aufgabe gestellt bekommen und haben dann drei Tage Zeit, um den Sieg zu kämpfen“, erklärt Mayer den Ablauf. Vereinfacht gesagt, werden die beiden einen Roboter so programmieren müssen, dass er die zu bewältigende Aufgabe, wie zum Beispiel (mechanische) Prüfung, Zusammenfügen und richtige Ablage von Teilen, in möglichst kurzer Zeit erledigen kann. Die Vorbereitung auf die Europameisterschaft läuft schon lange. „Es wäre sinnvoll, täglich zu trainieren, aber wir sind schon happy, wenn wir drei Stunden pro Woche schaffen“, gesteht Mayer, der sich „einen gnadenlosen Wettbewerb zwischen den Nationen mit der Möglichkeit, den Horizont beachtlich zu erweitern“ erwartet.

Topleistungen erwartet

Kaspar freut sich aber auch auf „interessante Erfahrungen, Schulungen und Einblicke in die Robotik“. Wie die Chancen seiner Schützlinge stehen, ist für Stötzer aufgrund der Neuheit des Berufs schwer zu beurteilen. „Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass unsere Fachkräfte auch hier zu Top­leistungen und Innovationen in der Lage sind.“


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