„Voi Guad“: 24 Wirte und viele tolle Angebote in einem Heft
WELS. Das Fehlen von vielen Veranstaltungen, Events und Messen macht sich in der Tourismus-Bilanz bemerkbar. Mit dem „Voi Guad“-Gutscheinheft wollen die Verantwortlichen Anreize setzen.

Es ist kein Aprilscherz: Ab dem 1. April gibt es die Möglichkeit, das Gutscheinheft mit vielen 1+1-Aktionen und noch einiges mehr bei den Wirten, aber auch in der Wels-Info am Stadtplatz käuflich zu erwerben.
Die Anzahl der mitmachenden Wirte hat sich von zwölf auf 24 verdoppelt und der Gesamtwert des Gutscheinhefts von 230 auf 290 Euro erhöht. Der Verkaufspreis bleibt mit 14,90 Euro trotzdem gleich: „Wir sehen dieses Gutscheinheft als ideale Ergänzung für die Gäste, die in der Region übernachten, aber auch für die Menschen in der näheren Umgebung für Tagesausflüge“, meint FP-Bürgermeister Andreas Rabl. „Ausprobieren und Neues erkunden lautet die Devise“, legt VP-Wirtschaftsstadtrat Martin Oberndorfer nach.
Schwerpunkte
Aufsichtsratsvorsitzender Tourismusverband Region Wels Helmut Platzer erklärt bei der Vorstellung des Gutscheinheftes und auch der Bilanz für das Jahr 2021 (siehe Infokasten): „Kulinarik, Regionalität und Nachhaltigkeit sind die wesentlichen Schwerpunkte und Ziele der gemeinsamen Tourismusstrategie. Wir wissen, dass die Situation weiterhin keine leichte ist für die Betriebe.“
Sein Geschäftsführer im Verband, Peter Jungreithmair, sieht genau hier das vorrangige Ziel: „Wir müssen die großartigen Leistungen unserer Betriebe sichtbarer machen und vor den Vorhang holen. Wenn Gäste in die Region kommen, dann profitiert sicher auch der Handel davon.“
Im gesamten Jahr 2021 wurden in der Tourismusregion Wels 172.594 Übernachtungen gemeldet. Das sind 31,4 Prozent mehr als im ersten Krisenjahr 2020. Mit 81.356 Ankünften wurde ein Plus von 28,4 Prozent verzeichnet. Auf das Rekordjahr 2019 mit 251.335 vollen Betten fehlen noch 31 Prozent. Mit allen freiwilligen Mitgliedsbetrieben verfügt die Region über 63 Beherbergungsbetriebe mit rund 2.800 Betten, in denen rund 200.000 Übernachtungen verzeichnet wurden.
Die Prognose für das Jahr 2022 ist schwierig. Im Vergleich zu 2021 sind die Zahlen deutlich gestiegen, doch es fehlt noch viel auf die Zeit vor Corona.


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