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SATTLEDT. Die Marktgemeinde ist die finanzkräftigste in ganz Österreich – schon das dritte Jahr in Folge. Man kann es sich leisten in große Projekte zu investieren.

Der Marktgemeinde wurde erneut die beste Bonität Österreichs bescheinigt. (Foto: GePaltinger)
Der Marktgemeinde wurde erneut die beste Bonität Österreichs bescheinigt. (Foto: GePaltinger)

Das Magazin public und das KDZ, das Zentrum für Verwaltungsforschung, unterziehen jedes Jahr (heuer das elfte Mal) alle österreichischen Gemeinden einer Analyse der Finanzgebarung und stellen ein Bonitätsranking der besten 250 auf. Zum dritten Mal in Folge wurde dabei der Marktgemeinde Sattledt die beste Bonität Österreichs bescheinigt.

Das wiederholt gute Abschneiden ist auch auf das stabil hohe Kommunalsteueraufkommen zurückzuführen. Der Branchenmix und eine verkehrstechnisch günstigen Lage ließen die Gemeinde die Krisen gut überstehen. So kann auch das Großprojekt, die Neugestaltung des Ortszentrums mit zwei großen Neubauten, aus Eigenmitteln finanziert werden.

Derzeit wird in der Gemeinde an der Erweiterung des Nahwärmenetzes eines Biomasseheizwerkes gearbeitet. Schon 2011 ist man aus Gas ausgestiegen. Damit auch der einzelne Bürger etwas von der Finanzkraft der Gemeinde hat, will man laufend in Projekte für die Lebens- und Freizeitqualität investieren, erklärt Bürgermeister Gerhard Huber.

Auf den Plätzen zwei und drei des österreichweiten Bonitätsrankings liegen die Salzburger Gemeinde Elsbethen und Markgrafneusiedl in Niederösterreich. Zweitbeste Wels-Land-Gemeinde ist Edt auf Platz 35. Steinhaus landet auf Platz 103, Eberstalzell auf Platz 127, Thalheim auf 193, Weißkirchen auf 195 und Bad Wimsbach-Neydharting auf dem Rang 245.


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