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WELS. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Landeshauptmann Thomas Stelzer (beide VP) betonten bei ihrem Besuch in der Hessenkaserne immer wieder die Wichtigkeit des Heeres zum Schutz der Freiheit, Neutralität und Demokratie. Ein Drohnenflug über das Areal zeigte eindrucksvoll, wie notwendig aber Investitionen sind.

Obstl Jörg Loidolt, Brigadier Dieter Muhr, BM Klaudia Tanner und LH Thomas Stelzer (Foto: BMLV/Unterbuchberger)

Der Kommandant des Panzerbataillons 14, Oberstleutnant Jörg Loidolt, stellte seine Einheit vor und ließ eine Drohne über die Kaserne fliegen. Da zeigte sich schon der desolate Zustand der Garagen. Viele Gebäude sind an ihrem Lebensende angekommen. Auch die Gerätschaften und Panzer brauchen Nachschub. Die gute Nachricht hatte Ministerin Tanner im Gepäck. Bis 2025 sind zehn Millionen Euro für die Infrastruktur in der Hessenkaserne eingeplant. Ebenso werden die Leopold 2A4 Panzer nachgerüstet. Für die 48 Stück wird dies aber bis 2028 dauern. „Spätestens am 24. Februar (Einmarsch der Russen in der Ukraine; Anmerkung der Redaktion) haben man die Notwendigkeit der militärischen Landesverteidigung gesehen. Wir müssen die notwendigen Beschaffungen ermöglichen, egal ob Ausstattung für die Soldaten oder Fahrzeuge und Waffensysteme“, meint Tanner. Das Investitionsprogramm umfasse auch die Kasernen. „Früher habe man Freiheit und die militärische Sicherheit als selbstverständlich angesehen und vieles nicht gemacht“, so die Ministerin. Das müsse man jetzt aufholen. LH Stelzer legte in seiner Rede den Fokus auch auf das Thema Zusammenhalt: „Wir müssen jetzt das machen, was Oberösterreich so stark gemacht hat, die Ärmel hochkrempeln sowie Leistungswillen und Zusammenhalt zeigen. Es geht um die Erhöhung der Schlagzahl und nicht um die schnelle Schlagzeile“. Freiheit und Demokratie sind keine Selbstläufer, sondern sie müssen geschützt werden. Deswegen brauchen die Soldaten eine moderne und zeitgemäße Ausstattung: „Wir müssen aber nicht nur in diesem Bereich mehr tun. Wir werden aber auch niemanden zurücklassen“, so Stelzer.


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