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WELS. Die November AMS Bilanz für die Region ist für den Leiter Othmar Kraml interessant. Der Rückgang fällt im Jahresvergleich mit minus 12,6 Prozent sogar stärker aus als der Landesschnitt mit minus 11,7 Prozent aus.

Die Welser AMS Regionalstelle in der Rainerstraße. (Foto: Tips)
Die Welser AMS Regionalstelle in der Rainerstraße. (Foto: Tips)

Kraml stuft die Situation derzeit mehr als robust ein. Eine interessante Tatsache kommt aber dazu: „Auch im November sind die Arbeitslosenzahlen in Wels Stadt und Land gegenüber dem Vormonat sowie gegenüber dem Vorjahr weiter gesunken und wir haben wieder mehr offene Stellen als Arbeitsuchende gemeldet. Das ist für diese Jahreszeit seht ungewöhnlich“, erzählt der Regionalleiter.

Mit 3.219 Arbeitsuchenden liegt man unter den Oktober-Werten (3.252) und den Oktober-Werten aus 2019, der „Vor-COVID-Zeit“ (3.863). Besonders deutlich wirkt sich der Rückgang erfreulicherweise bei den Langzeitarbeitslosen (minus 41,5 Prozent) und bei den über 50-Jährigen (minus 17,5 Prozent) aus. Mit 930 Stellenmeldungen durch Betriebe liegt man bei der Vorjahresmeldung (plus 1 Prozent).

Insgesamt sind Ende Oktober 3.501 offen gemeldete Stellen im Bestand. „Wir sehen, dass aufgrund des Arbeitskräftemangels und des weiterhin guten Stellenaufkommens jetzt Personen Arbeit finden, die sie vor COVID kaum bekommen hätten“, schließt Kraml ab.


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