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WELS. Ab sofort ist der Hausärztliche Notdienst (HÄND) – wie der Name schon sagt, für Notfälle – zumindest für heuer wieder nahezu durchgehend zu den üblichen Zeiten besetzt. Für allgemeine Fragen zu gesundheitlichen Beschwerden oder zu plötzlich aufgetretenen Symptomen steht die österreichweite Gesundheitsberatung unter der Telefonnummer 1450 rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche zur Verfügung.

Bezirksärztevertreterin Isabelle Natorski teilte Gesundheitsreferent Vizebürgermeister Klaus Schinninger mit, dass HÄND wieder funktioniert. (Foto: Stadt Wels)

 

Wie Bezirksärztevertreterin Isabelle Natorski Gesundheitsreferent Vizebürgermeister Klaus Schinninger mitgeteilt hat, funktioniert das System nach Umorganisation vorerst wieder fast lückenlos: Der HÄND ist wochentags ab 14 Uhr und am Wochenende rund um die Uhr unter der Telefonnummer 141 erreichbar.

Wichtig: Das Service ist nur für dringende gesundheitliche Anliegen gedacht, die eine hausärztliche Behandlung erfordern und nicht warten können, bis der eigene Hausarzt wieder da ist!

Unterschiedliche Standorte

Mobile Patienten, die nicht zwingend einen Hausbesuch benötigen, können in dringenden Fällen an Samstagen, Sonn- und Feiertagen jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 180 Uhr den jeweiligen HÄND-Ordinationsdienst aufsuchen. Dieser wird nicht mehr einheitlich im städtischen Gesundheitsdienst (Rot-Kreuz-Straße 3), sondern an unterschiedlichen Standorten durchgeführt. Welcher Arzt gerade wo seinen Dienst versieht, ist unter der Telefonnummer 141 zu erfahren.

Versorgung sicherstellen

Zu den weiteren Themen des Gesundheitsgipfels ist der Gesundheitsreferent in ständigem Austausch mit der Bezirksärztevertreterin von Wels-Stadt sowie den übrigen Akteuren des Gesundheitswesens. Vor allem geht es darum, die Versorgung der Welser Bevölkerung durch niedergelassene Allgemein- und Fachärzte mit Kassenvertrag in den kommenden Jahren zu gewährleisten.

„Der Gesundheitsgipfel trägt erste Früchte: Zumindest heuer ist der Hausärztliche Notdienst wieder wie gewohnt für die Welser Notfälle da. Für den allgemeinen Mangel an Medizinern mit Kassenvertrag liegen Lösungsvorschläge auf dem Tisch. Diese zu konkretisieren und umzusetzen, ist Angelegenheit der Gesundheitskasse und der Ärztekammer. Ich betone nochmals: Wir als Stadt leisten natürlich jede mögliche Unterstützung“, so Gesundheitsreferent Schinninger. 


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