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WELS. „Die Zukunft der Mobilität entscheidet sich jetzt“, sagt VP-Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner in einer Schwarzmüller-Werkhalle im Osten der Stadt. Das Unternehmen ist unter den geförderten Forschungsprojekten von „Future Mobility“ des Landes.

Christian Chimani, Managing Director LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen GmbH, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner und Dr. Christoph Schöndorfer, Vice President Technology and Innovation Wilhelm Schwarzmüller GmbH. (Foto: Land)

In einem Radius von 50 Kilometern sind Unternehmen, die an der zukünftigen Mobilität forschen, und auch verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten (von der HTL über die FH bis hin zur JKU) eng zusammen. Diese Verknüpfung wird für die Zukunft auch wichtig sein, ist Achleitner überzeugt. „Oberösterreichs Zuliefer-Betriebe positionieren sich dabei als innovativer Technologiepartner. Mit der neuen abgeschlossenen Förderausschreibung ‚Future Mobility‘ erhält der Automotive-Standort Oberösterreich neue Impulse, die ihn noch zukunftsfitter machen. Diesen Hotspot der zukünftigen Mobilität muss man ständig bearbeiten und beschleunigen. Die oberösterreichische Automotive-Branche mit rund 280 Unternehmen steht direkt und indirekt für 19,8 Milliarden Euro Umsatz und 87.000 Arbeitsplätze“, so Achleitner. Im Oktober gab es einen Call für dieses Förderprogramm. Eine internationale Jury hat sechs Projekte empfohlen. „Daran sind elf Unternehmen, vier außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie die Johannes Kepler Universität Linz mit zwei Instituten und die FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH beteiligt“, erklärt der Landesrat.

In den kommenden Jahren werden tausende Windräder stillgelegt. Es geht um die ökologische Verwertung. Dort setzt das Projekt „rGFK goes Trailer“ an. Ziel ist es, glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) und auch Gummipartikeln aus Altreifen ein nachhaltiges Leben zu geben. Aus den bisherigen Problemstoffen wird eine neue, leichtere Bodenplatte für LKW-Anhänger entwickelt. Zusätzlich soll untersucht werden, wie eine intelligente Sensorik in der Struktur mitverbaut werden kann, die den Betreibern der Anhänger Informationen über die Lastverteilung beziehungsweise den Ladezustand liefert. Es geht um eine Verringerung des Gesamtgewichtes des Anhängers.


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