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Fachhochschule: Die Ausbildung der vielen „heiß begehrten Fachkräfte“

Gerald Nowak, 17.08.2023 11:05

WELS. 440 Studierende aus 65 Länder waren im abgelaufenen akademischen Jahr an der Fachhochschule eingeschrieben. Davon profitiert auch der heimische Arbeitsmarkt.

Eine Auswahl der Länder, die am FH Camus Wels vertreten sind. (Foto: FH)
Eine Auswahl der Länder, die am FH Camus Wels vertreten sind. (Foto: FH)

Viele, die in den vergangenen Jahren an der technischen Fakultät in Wels studiert haben, bleiben in Oberösterreich, so wie Patricio Cantú aus Monterrey, Absolvent des internationalen Studiengangs „Innovation and Product Management. Der Mexikaner ist jetzt Projektmanager bei Recom in Gmunden: „Während meines Studiums habe ich Land und Leute besser kennengelernt und durch mein Praktikum und die Abschlussarbeit bei Recom auch erste Einblicke ins Berufsleben gewonnen. Das Jobangebot deckte genau meine Interessen ab, daher entschloss ich mich, zu bleiben.“ Das ist nur eine von vielen Geschichten

Praktische Erfahrungen

„Neben fundiertem Fachwissen bringen die Absolventen durch das Studium in Wels auch interkulturelle Fähigkeiten, praktische Erfahrung und Deutschkenntnisse mit und sind damit heiß begehrte Fachkräfte“, betont der Dekan der FH Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften Michael Rabl. Diese Internationalität will die FH weiter vorantreiben. Derzeit gibt es sechs englischsprachige Studiengänge. Durch verstärkte Maßnahmen wie interkulturelle Schulungen der Studierenden sowie Sensibilisierung der Unternehmen in Hinblick auf die Ausbildung und Qualifikationen der internationalen Studierenden bemüht sich die FH regelmäßig zu vermitteln und allen Involvierten eine „Win-Win“ Situation zu ermöglichen. Zusätzlich bieten Organisationen wie Welcome2UpperAustria oder auch die Austrian Business Agency spezielle Beratungsservices für Unternehmen, die internationale Fachkräfte einstellen wollen.


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