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WELS. Das Welser Zentrum ist vor allem dank attraktiver inhabergeführter Unternehmen wie Optik Schwabegger erfreulich krisenfest. Dieser Standortvorteil muss bewahrt werden, fordert die WKO Wels-Stadt.

Obmann Franz Edlbauer (rechts) arbeitet mit Maximilian und Eduard Schwabegger (Mitte) an der weiteren Stärkung des Welser Zentrums. (Foto: Werkgarner)

Bei Schwabegger ist die Leidenschaft für Optik und Hörakustik greifbar. Das Stammhaus des 1880 gegründeten und heute fünf Filialen zählenden Familienunternehmens befindet sich an der Welser Ringstraße. „Die Innenstadt behauptet sich sehr gut gegen die Krise. Wir selbst können uns zum Glück auf unsere Stammkunden verlassen. Die Inflation, die gedämpfte Verbraucherlaune oder die Online-Konkurrenz sind aber für uns alle herausfordernd“, betont Geschäftsführer Eduard Schwabegger. Infolgedessen mussten zuletzt einige Geschäfte im Zentrum aufgrund der herausfordernden Marktsituation schließen. „Aufgrund des professionellen Managements des Wirtschaftsservices waren die Leerstände in der Welser Innenstadt bislang zum Glück meist nur kurz. Sollten sie aber überhandnehmen, schadet das der Kundenfrequenz und damit auch allen umliegenden Betrieben“, warnt Franz Edlbauer, Obmann der WKO Wels-Stadt. Mit dem Lichterpfad oder dem Weihnachtsmarkt gibt es im Zentrum bereits wichtige saisonale Zugpferde.

Weitere Initiativen für den Einzelhandel nötig

Um die Attraktivität des Standorts in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage langfristig zu sichern, sind aber zusätzliche Impulse notwendig. „Wels braucht dringend weitere Initiativen, die dem Einzelhandel jahreszeitenunabhängig frequenzbringend zugutekommen“, fordert Obmann Edlbauer. „Wir werden alles unternehmen, damit Wels weiterhin eine attraktive Einkaufsstadt bleibt.“


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