Rekordbilanz: Die Wirtschaft bleibt das Fundament im Tourismus
WELS. Der Tourismusverband Region Wels jubelt über die Jahresbilanz 2023. Die Freude über die Zahlen ist groß und man sieht die Strategie bestätigt. Der Hauptteil der Gäste (fast 75 Prozent) kommt der Wirtschaft wegen in den Zentralraum. Mit dem Bau der neuen Messehalle 2026 will man das Segment Kongresse und so weiter verstärken.

Die Stadt hat viel in die Lebensqualität investiert. Davon profitieren die Gäste, aber naturgemäß auch die Bewohner. Diese Kombination aus hoher Aufenthaltsqualität gepaart mit den unterschiedlichsten Freizeit- und Kulturangeboten will man weiter ausbauen. FP-Bürgermeister Andreas Rabl will zusätzlich das Thema Großkonzerte weiter ankurbeln: „Wir sind verkehrstechnisch leicht erreichbar. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir das können. Wir werden die Kontakte zu den Veranstaltern intensivieren“. Im Sommer sind mit einem Open-Air mit Melissa Naschenweng, Mike Singer und Chris Steger sowie den Böhse Onkelz am 14. September wieder zwei große Events am Messegelände geplant.
Synergien genutzt
Die enge Zusammenarbeit zwischen WelsMarketing, Tourismusverband und weiteren Stakeholdern bringt Synergien zusammen, von denen die Stadt und die Region profitieren: „Die Betriebe in den Umlandgemeinden sind bei Veranstaltungen und Messen auch sehr gut gebucht“, meint WelsMarketing-Direktor Peter Jungreithmair. Wichtig sind schnelle Entscheidungen und maßgeschneiderte Angebote. Dazu kommt eben die Stadt mit der Vielzahl an Angeboten, die man nutzen kann: „Das gilt auch für die Einwohner. Unter www.wels.at/mittagstisch sieht man auf einen Click welche Mittagsmenüs es gibt. Das haben nicht viele“. Wichtig wird es in Zukunft, die Umlandgemeinden weiter ins Boot zu holen. Gerade bei der Weihnachtswelt kommen viele Tagesgäste nach Wels.
Zahlen und Fakten
Die Jahresbilanz für 2023 zeigt, dass der Tourismusverband Region Wels erfolgreich die Gemeinden Wels, Sattledt und Kremsmünster mit den 15 freiwilligen Mitgliedsbetrieben in den Umlandgemeinden vereint. Zählt man die freiwilligen Mitgliedsbetriebe zu den offiziellen Statistik Austria-Daten dazu, ergibt sich eine Gesamtzahl von rund 362.000 Nächtigungen von Jänner bis Dezember 2023, ein Plus von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Verweildauer der Gäste beträgt durchschnittlich zwei Tage. Die Besucher stammen zu 46 Prozent aus Österreich. Bei den internationalen Gästen bleibt Deutschland mit weitem Abstand der Hauptmarkt. Der Juli war mit 29.803 Nächtigungen der beste Monat 2023.


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