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THALHEIM. Wie alle anderen Gemeinden auch, beschäftigt dieser Tage noch der ausstehende Rechnungsabschluss Thalheims Bürgermeister Andreas Stockinger. Aber „es geht uns ganz gut“, stellt Stockinger fest und ist froh, „dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben“.

  1 / 2   Thalheim hat seine Hausaufgaben gemacht, aber relativ kurzfristig steht eine Erweiterung des Caritas-Kindergartens an. (Foto: Hirt)

Die zweite Turnhalle, die vor der Ausschreibung steht, ist laut dem VP-Bürgermeister zwar „nötig, aber nicht überlebenswichtig und deshalb haben wir keine übertrieben Hast“. Darum werde man wegen der Finanzierung jetzt noch abwarten, aber Stockinger rechnet mit 2026 als Umsetzungsjahr.

Was Stockinger ebenfalls auf die Marktgemeinde zukommen sieht, ist ein Ausbau des Kindergartens. Durch die Reduktion der Gruppengröße, die bis 2027 umgesetzt werden muss, werden zusätzliche Gruppen und damit auch Räume nötig werden. „Das bereitet mir jetzt finanziell keine Sorgen, weil das mit Unterstützung von Bund und Land erfolgt, aber ich habe Sorge, dass wir nicht genug Pädagoginnen finden“, ärgert sich Stockinger, dass die Verkleinerung der Gruppen ohne Mitsprache der Gemeinden beschlossen wurde. Weil ein Teil des bestehenden Kindergartens ohnehin sanierungsbedürftig ist, ist das zusätzliche Raumerfordernis grundsätzlich aber kein Problem. Anstatt den alten Teil ohne Keller, wo es feucht ist und zieht, zu sanieren, soll dieser weggeschoben werden. „Es sind dort aktuell nur zwei Gruppen drin und wir werden dafür ein neues adäquates Gebäude hinstellen.“

„Timo läuft richtig gut“

Richtige Freude bereitet Stockinger der Ortsbus Timo. „Der läuft gut und ich bin echt zufrieden“, so der Bürgermeister. Während der kleine Bus in der Früh voll mit Schülern ist, nutzen ihn mittlerweile auch die Senioren vom Reinberg und Kirchenplateau für Einkäufe, Bankgeschäfte und Arztbesuche. „Und genau das war einer der Gründe für uns, warum wir einen Ortsbus wollten“, sieht sich Stockinger bestätigt. Mittlerweile gebe es auch Stimmen aus Steinhaus über ein Interesse, die Ost-West-Achse bedienen zu wollen. „Das freut uns wegen Schauersberg und wir würden uns natürlich daran beteiligen“, betont der Bürgermeister, dass das System ja stehe und das Konzept fertig in der Schublade liege.

Ärger über Hundehalter

Während ein weiterer Grund zur Freude die wirtschaftliche Lage mit neuen Firmen und der Investitionsfreude bestehender Firmen ist, gibt es ein Thema, dass den Ortschef einfach ärgert: „Hundehalter, die sich weder an Gesetze noch an die Regeln des Zusammenlebens halten und nicht einsehen, dass es Leute gibt, die sich vor freilaufenden Hunden fürchten“, kann Stockinger von unzähligen laufenden Beschwerden über Bisse und falsche Hundehaltung berichten. Dazu kommt noch der Hundkot. „Ich lade alle Hundehalter – auch die auswärtigen – die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht mitnehmen ein, mit unseren Bauhofmitarbeitern mitzugehen, wenn sie die Rasenflächen mähen ... – Ich freue mich wirklich auf das schärfere Hundehaltungsgesetz!“


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