Standortkonzept beschlossen: Die Generalplanung hat begonnen
WELS. Die eww investiert kräftig weiter. Auf zehn Standorte in der Stadt ist der Energieversorger verteilt. „Die Energiewende braucht Platz und daher müssen wir investieren“, sagt Vorstand Florian Niedersüß. Den hat man in der Linzerstraße gefunden.

Der Aufsichtsrat hat alles genehmigt. Jetzt beginnt die Generalplanung und Ausschreibung. Im Herbst 2023 hat sich die eww das Grundstück der Firma Christof (vormals FMT) plus umliegende Liegenschaften gesichert. Dort entsteht das Hauptquartier mit Büroflächen, Produktion und Lager. 700 Mitarbeiter werden dort arbeiten. Spatenstich ist für 2025 geplant. 2027/28 wird alles fertig. Das bisherige Gebäude auf dem Areal bleibt. Der Grund für diese Investition ist klar: „Der Umsatz hat sich in den letzten 20 Jahren auf 450 Millionen Euro vervierfacht. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich verdoppelt. So können wir den Energiewende-Turbo zünden“, verspricht Niedersüß.
Kundenzentrum Pfarrgasse
Das Kundenzentrum in der Pfarrgasse bleibt. In der Durisolstraße bleibt ebenso das Netz- und Technikzentrum. In der Wiesenstraße residiert Werkstatt und Fuhrpark. Am restlichen Areal errichtet die Fachhochschule ihr Wasserstoffzentrum. Die Arbeiten stehen unmittelbar vor dem Beginn. „Die alte Zentrale in der Stelzhamerstraße wird zu einem Start Up-Zentrum. Die räumliche Nähe zur Fachhochschule bringt viele positive Aspekte“, hofft der Welser Bürgermeister Andreas Rabl.
In den nächsten fünf Jahren nimmt die eww rund 250 Millionen Euro in die Hand: „Es ist die größte Investition in der Geschichte“, sagt Vorstand Wolfgang Nöstlinger. Das betrifft nicht nur die Firmenzentrale und die weiteren Standorte in der Stadt, damit die Mitarbeiter beste Arbeitsmöglichkeiten haben und so die Energiewende vorangetrieben werden kann, sondern auch weiteren Anschub bei der Fernwärme, Stromnetz und so weiter. Es geht auch um die Versorgungssicherheit der Bürger und der Wirtschaft.


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