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MARCHTRENK. Im Sommer besuchte eine Regio-Delegation zwei Frauenkooperationen in Peru. Beim Gegenbesuch konnte sich die Südamerikaner von der Qualität der Rösterei in Marchtrenk überzeugen. Unter dem Namen „Café de Mujeres“ wird er in den Spar-Märkten verkauft.

v.l.n.r. Maria Eugenia Echeverria, Iris Grieshofer, Sebastiana Pastrana, Sarah Berger, Almudena Boza Galdos (Foto: Spar/wearegiving)

Selbst die peruanische Botschafterin in Österreich, Maria Eugenia Echeverria, kam nach Marchtrenk, um bei Regio die Röstung der peruanischen Bohnen zu begutachten. „Kaffee ist eines unserer wichtigsten Exportgüter“, erklärt die Botschafterin Der aromatische Hochlandkaffee wird auf Farmen die auf 1.200-1.850 Höhenmeter liegen, von starken, stolzen Frauen und deren Familien angebaut, geerntet und getrocknet. Die besondere Lage der Felder verleiht dem Kaffee seine wunderbaren, fruchtigen Geschmacksnoten, die von einer leichten, angenehmen Säure im Abgang begleitet werden, stellen die Kaffee-Experten klar.

Regio-Geschäftsführerin Iris Grieshofer war im Sommer 2024 in Peru und freute sich die Mitglieder der peruanischen Kooperativen wiederzutreffen und die Produktion in Marchtrenk herzuzeigen: „Wir konnten uns in Peru überzeugen, mit welcher hohen Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein die Kooperativen arbeiten. Es war sehr beeindruckend“, so die Regio-Geschäftsführerin. Durch die zusätzlich zum Verkaufspreis bezahlte Fairtrade -Prämie erhalten die Kaffeebäuerinnen die Möglichkeit, Gemeinschaftsprojekte zu finanzieren. Zu den Maßnahmen vor Ort zählen unter anderem Workshops, die ihnen helfen, ihre Farmen bestmöglich zu bewirtschaften und sich persönlich weiterzuentwickeln, die Errichtung einer Baumschule, technische Unterstützung, Weiterbildungen im Finanzbereich oder auch die Züchtung von Kaffeepflanzen mit höherer Qualität.


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