Gunskirchen baut neues Sicherheitszentrum und wertet Spielplätze auf
GUNSKIRCHEN. Nach dem Freizeitzentrum und dem Kindergarten in Straß ist das Sicherheitszentrum das nächste große Projekt in der Marktgemeinde Gunskirchen, das den Ort langfristig prägen wird.

Was ist das Sicherheitszentrum?
Christian Schöffmann: Wir wollen mit dem Sicherheitszentrum moderne und funktionale Rahmenbedingungen für die Einsatzorganisationen schaffen. Deshalb fassen wir am Standort der Freiwilligen Feuerwehr im Sicherheitszentrum Feuerwehr und Polizei zusammen. Die Notwendigkeit für den Neubau ergibt sich unter anderem daraus, dass das Polizeigebäude nicht mehr den Anforderungen und das Feuerwehrhaus nicht mehr dem Gefahrenabwehr- und Entwicklungsplan entspricht.
Was sind die Vorteile?
Schöffmann: Wenn Feuerwehr und Polizei unter einem Dach sind, sind die Wege kürzer, sie können sich besser abstimmen und vernetzen und das bedeutet mehr Sicherheit für die Bevölkerung. Wir haben dort außerdem auch die gute Anbindung an die Landesstraße.
Wie sind die Fakten dazu?
Schöffmann: Spatenstich ist im Juli und die Fertigstellung soll Mitte 2027 sein. Die Gesamtkosten betragen 5,1 Millionen Euro, wobei uns das Land Oberösterreich mit 800.000 Euro beim Feuerwehrhaus unterstützt. Für die Räumlichkeiten der Polizei bekommen wir keine Förderungen.
Auch im Straßenbau tut sich etwas.
Schöffmann: Aktuell wird vom Land OÖ der erste gesicherte Übergang in Gunskirchen über die B1 errichtet. Fußgänger, Radfahrer und Kinder erreichen dann über den ampelgeregelten Geh- und Radweg sicher die Traunau. Die Investitionskosten sind 500.000 Euro wobei sich die Marktgemeinde mit 250.000 Euro beteiligt. Für uns als Marktgemeinde ist auch die Dahlienstraße Süd ein wichtiges Projekt. Eine neue Verbindungsstraße im Ortsteil Straß zur B1, über die wirklich 40 Jahre lang verhandelt wurde. Die Lambacher- und die Heidestraße werden dadurch massiv entlastet werden. Der neue Abschnitt ist 600 Meter lang und die Errichtung wird rund zwei Jahre dauern.
Was steht sonst noch an?
Schöffmann: Wir investieren in unsere Spielplätze. Wir möchten ein Spielplatzkonzept erstellen und holen uns dazu einen externen Berater, wollen aber auch die Wünsche der Kinder, Eltern und Anrainer – Stichwort Lärmbelästigung – miteinbinden. Wir haben 15 Spielplätze im Gemeindegebiet und wollen nun jedes Jahr einen neu gestalten. Beginnen werden wir mit der Anlage in der Nelkenstraße, denn die ist schon 30 Jahre alt.


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