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MARCHTRENK. Mindestens so lang diskutiert wie der vierspurige Ausbau der B1 ist der Lärmschutz entlang der Autobahn im Stadtgebiet. Bei der Straße ist man beim UVP-Verfahren angekommen, beim Lärmschutz startet die Umsetzung.

Baustart für den verbesserten Lärmschutz an der A25 in Marchtrenk: Die Maßnahmen sollen die Lebensqualität der Anrainer deutlich erhöhen. (Foto: Tips)

Insgesamt geht es um eine Investition von 11,4 Millionen Euro. Die Stadt Marchtrenk zahlt 400.000 Euro für den bestmöglichen Lärmschutz dazu.

Der Lärmschutz entlang der A25 wird auf knapp 4,5 Kilometer Länge vollständig erneuert beziehungsweise endlich errichtet. „Damit wird ein jahrelanges Versprechen eingelöst und die Lebensqualität der Anrainer gesteigert“, ist SP-Bürgermeister Paul Mahr mehr als erfreut.

Zwei Bauetappen

Die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Haid haben begonnen. Das Ende ist für den Herbst geplant.

Danach folgt die Richtungsfahrbahn Knoten Wels. Die endgültige Verkehrsfreigabe ist mit Ende August 2027 terminisiert. Zwei Fahrspuren bleiben immer offen. Tempo 80 ist vorgeschrieben.

Deutlich erhöht

Die derzeitigen Lärmschutzwände sind aus Kunststoff, Alu und Holz. Holzbeton ist das Material für die Neuen. Wie auf der A8 wird der Lärmschutz architektonisch wie eine Welle gestaltet.

Die neuen Wände variieren zwischen 1,5 und fünf Meter. Vorher waren es 0,5 bis vier Meter. Die Planer haben auf der Richtungsfahrbahn Knoten Wels rund 21.100 Quadratmeter vorgesehen (ein Plus von 14.000 Quadratmeter). Richtung Haid steigert sich der Lärmschutz um 7.300 Quadratmeter auf rund 12.200.

Die Traunbrücke

Die Autobahnbrücke bekommt noch keinen Lärmschutz. Hier steht eine Sanierung in den kommenden Jahren an. Die Lärmschutzmaßnahmen werden im Zuge dieser Arbeiten erledigt.


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