WELS. In der Penny-Filiale in der Vogelweiderstraße sind diese Woche die Lehrlinge am Ruder. Eigenverantwortlich steuern sie den gesamten Filialbetrieb, von der Mitarbeitereinteilung über die Bestellung und Gestaltung der Verkaufsstände bis hin zur Kassa.

„Hier werden nicht einfach für eine Woche lang die Rollen getauscht, unsere Lehrlinge übernehmen echte Verantwortung und erleben den Handel so, wie er wirklich ist – mit allem, was dazugehört“, betont Eva-Maria Minichberger, Vertriebsleitung Penny Österreich. „Wer selbst erlebt, was es heißt, eine Filiale zu führen, bekommt ein ganz anderes Verständnis für Abläufe und wächst an den eigenen Aufgaben“, ist sie überzeugt.
Zeigen, was man kann
Durch die Aktion des Lebensmitteleinzelhändlers bekommen Lehrlinge die Chance, ihr Können zu zeigen und gleichzeitig ein Gefühl dafür zu entwickeln, was hinter der Führung einer Filiale steckt. Wie zum Beispiel Amina, die im zweiten Lehrjahr ist und diese Woche die Rolle der Filialleiterin über hat und gesteht: „Es ist schwieriger als gedacht, aber interessant“.
Vertreter der Wirtschaftskammer zu Gast
Gemeinsam mit Kollegin Marina führt sie im Rahmen eines Pressetermins auch die beiden Wirtschaftskammer-Vertreter Franz Edlbauer und Thomas Brindl durch das Geschäft. Stolz zeigen die beiden Mädchen die liebevoll dekorierten Verkaufsstände für Erdbeeren und den Muttertag her. Diese sind besonders wichtig, denn ihre Filiale steht diese Woche in direktem Wettbewerb mit einer Filiale in Wien, wo ebenfalls die Lehrlinge das Sagen haben. Eine Verkaufs-Challenge, soll die Lehrlinge dieses Woche noch einmal extra motivieren.
Inklusion wird groß geschrieben
Acht Lehrlinge und drei Lehrlinge im zweiten Bildungsweg aus ganz Oberösterreich und Niederösterreich geben diese Woche in für sie ungewohnten Rollen ihr Bestes.
Dazu kommen am Inklusionstag auch noch vier Jugendliche mit Unterstützungsbedarf. Junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen erhalten dabei die Möglichkeit, den Arbeitsalltag in einer Filiale kennenzulernen und erste praktische Erfahrungen zu sammeln. „Die Erfahrungen die man damit in den vergangenen Jahren gemacht hat, waren durchwegs positiv und immer wieder wurden dabei auch Jugendliche von Penny übernommen“, freut sich Claus Jungkunz vom Partnerunternehmen „NEBA Betriebsservice“.


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