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WIESELBURG. Der Filmklub zeigt das mehrfach ausgezeichnete Drama Leviathan. Der Titel spielt auf Thomas Hobbes“ gleichnamige Schrift aus dem Jahr 1651 an, in der der Staat mit dem mythischen Ungeheuer Leviathan verglichen wird, gegen welches jeder Wiederstand zwecklos ist.

Kolia kämpft gegen die Enteignung seines Grundstückes.  Foto: Polyfilm
Kolia kämpft gegen die Enteignung seines Grundstückes.  Foto: Polyfilm

Aus ihm unbekannten Gründen soll Automechaniker Kolia enteignet und das Grundstück, das seine Familie seit Generationen bewohnt, an die Stadtverwaltung übergeben werden. Als Entschädigung spricht das Bezirksgericht ihm eine geringe Summe zu. Kolias einzige Hoffnung ist der Moskauer Anwalt Dmitri, ein Freund aus Armeezeiten. Weil auf dem Weg der Institutionen kein Erfolg zu erwarten ist, schlägt Dmitri einen anderen ein – er erpresst Bürgermeister Shelevyat mit dessen Vorleben als Gangsterboss. Die Spannung und die Magie von Leviathan gehen von der Gewalt aus, mit der die Geschichte den armen Protagonisten Kolia in einen immer tiefer werdenden Abgrund reißt. Leviathan wurde 2015 –- neben weiteren Auszeichnungen und Nominierungen – mit dem Golden Globe als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.

„Leviathan“

Mittwoch, 13. Jänner 2016

19.30 Uhr


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