Über die Anfänge des "Schriftzuges 3250"
WIESELBURG-LAND. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens von „Schriftzug 3250“ lud der Verein Kulturerleben zur Lesung mit Wolfgang Lesky in die Musikschule Wieselburg. Tips sprach mit Christine Tippelreiter, Mitgründerin von „Schriftzug 3250“, über die Anfänge und Erfolge der Autorengruppe.

Im Jahre 1999 gründeten Christine Tippelreiter und Willy Haslauer die Autorengruppe „Schriftzug 3250“. Seit 20 Jahren finden regelmäßige Zusammentreffen von Schriftstellern aus Wieselburg und Umgebung statt. Rund 15 Teilnehmer verzeichnet der „Schriftzug 3250“.
„Dabei wird über Werke diskutiert und werden diese auch vorgetragen. Manchmal werden Impulse für das Weiterarbeiten an dem einen oder anderen Projekt gegeben. Danach findet eine Schreibwerkstatt, in dessem Zuge ich ein Thema vorgebe, statt. Das ist äußerst spannend“, erzählt Christine Tippelreiter. „Mit 30 Jahren hatte ich all meine Ideale infrage gestellt und nach neuen Herausforderungen gesucht. Daher begann ich mit dem Schreiben von Gedichten“, erzählt Tippelreiter. „Ob es mir gelungen ist, weiß ich nicht, doch damals war das mein Ziel“, so Tippelreiter, die die Einladungen zu ihrer ersten Lesung – damals im Cafe Janda in Scheibbs – selbst mit dem Fahrrad an Bekannte, Freunde und Nachbarn auslieferte.
Der „Schriftzug 3250“ im Wandel
Im Laufe der Zeit erreichte Christine Tippelreiter und der „Schriftzug 3250“ einiges. Sie selbst verfasste und publizierte zahlreiche Gedichtbände. Zudem nahm „Schriftzug 3250“ am Viertelfestival und einem Poetry Slam teil und erhielt im Jahr 2006 den Kulturförderpreis der Stadtgemeinde Wieselburg – um nur einen Bruchteil des Wirkens zu nennen. Darüber hinaus beschäftigt sich die Gründerin mit Fotografie und konnte bereits eines ihrer Werke in einer Wiener Galerie ausstellen. Unter dem Titel „Alles lauter Narren?“ findet die traditionelle Faschingslesung der Autorengruppen am Montag, 4. März, statt.


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