\"Blackout - Was tun?\" - energie.lokal am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt

Bei Stromausfall wird klar, dass alltägliche Dinge wie Kochen, Licht, Kommunikation usw. zur Herausforderung werden. Das energie:lokal des Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt griff dieses erhellende Thema auf und informierte die Teilnehmer über Vorsorgemaßnahmen für den Ernstfall. Wieselburg, 17. März 2015: Ein Blackout beschreibt einen Totalausfall des Stromnetzes, welcher überregional und längerfristig stattfindet. Die Ursachen für ein Blackout können vielseitig sein, angefangen von Extremwetterereignissen, technischen Gebrechen bis hin zu terroristischen Anschlägen. Rupert Temper vom NÖ Zivilschutzverband veranschaulichte den Besuchern eine Vielzahl an Bereichen im alltäglichen Leben, die durch einen Blackout betroffen sind. Ohne Strom kann das Auto nicht mehr getankt werden, die automatischen Türen bei Geschäften bleiben geschlossen und Pumpen können das Trinkwasser nicht mehr ins Haus transportieren, so ein kurzer Auszug von Rupert Temper. Neben den Herausforderungen wurden auch Selbstschutzmaßnahmen für einen krisenfesten Haushalt vorgestellt. Zu den wichtigsten zählen eine Lebensmittel- und Wasserversorgung für mehrere Tage sowie eine gut ausgestattete Hausapotheke. Wie im Ernstfall die Notstromversorgung bei Gewerbe und Landwirtschaft bereitgestellt werden kann, präsentierte Dipl.-HLFL-Ing. Manfred Nadlinger von der BLT Wieselburg Francisco Josephinum auf eine sehr anschauliche Weise. Sehr aufschlussreich waren auch die praktischen Erfahrungen des Referenten bezüglich der Notromversorgung. Das fachlich interessierte Publikum nutzte die Gelegenheit zur anschließenden Diskussion mit den Experten. Rückfragen an Daniel Raab unter daniel.raab@amu.atWeitere Infos zum FH Campus Wieselburg und dem Studienangebot unter www.amu.at

