Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WILHELMSBURG. Radiomoderator Tom Walek (bekannt als Mikromann im Ö3-Wecker) hielt Anfang der Woche auf Einladung der Fachgruppe Chemische Industrie der Wirtschaftskammer Niederösterreich auf der Ochsenburgerhütte den Vortrag „Im Wettlauf mit der Zeit - Expdition Südpol“.

  1 / 3   Tom Walek nahm im Dezember 2010 am vom ZDF und ORF produzierten TV-Wettkampf "Wettlauf zum Südpol" teil. Fotos: Thomas Lettner

Der „Wettlauf zum Südpol“ war eine gemeinschaftliche Fernsehproduktion des ZDF und ORF. Im Dezember 2010 traten ein österreichisches sowie ein deutsches Team gegeneinander an, um eine 400 Kilometer lange Strecke zum Südpol als schnellstes zu bewältigen. Das österreichische Team bestand aus Hermann Maier, Tom Walek sowie Gebirgsjäger-Wachtmeister Sabrina Grillitsch und dem Hundeschlittensportler Alexander Serdjukov. Im deutschen Team traten Moderator Markus Lanz, Musiker Joey Kelly, Marathonläuferin Claudia Beitsch und Hauptmann Dennis Lehnert an.

Harte Vorbereitung

Zur Vorbereitung auf die strapaziöse Herausforderung am Südpol nahm Tom Walek beim Ironman Klagenfurt, mit Andi Goldberger beim Dolomitenmann und bei einem Schlittenrennen in Norwegen teil. Mit einer russischen Transportmaschine ging es sieben Stunden lang von Kapstadt (Südafrika) aus auf eine russische Forschungsstation in die Antarktis. Am Südpol ist von Mitte November bis Februar antarktischer Hochsommer. Zu dieser Zeit herrschen dort Temperaturen von 40 Grad minus. Die Sonne geht 24 Stunden lang nicht unter.

Nur dreieinhalb Stunden Schlaf

Die Bedingung war, dass mindestens zwei Teilnehmer eines Teams am Ziel ankommen. Auf dem Marsch musste jedes Mitglied einen 80 Kilogramm schweren Schlitten hinter sich her ziehen. Es herrschten teilweise Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometer pro Stunde, die die Viermannzelte beider Teams ordentlich durchbeutelten. Um schnell voranzukommen schlief das österreichische Team pro Tag nur dreieinhalb Stunden. Gegessen wurde nur Trockenfutter. Für die Flüssigkeitsaufnahme wurde Schnee eingeschmolzen. Dabei waren große Mengen vonnöten, da der Schnee in der Antarktis aufgrund der Kälte nur ein geringes Volumen hat.

Österreicher hatten besseren Teamgeist

Etwa bei der Halbzeit schied Serdjukov aufgrund von Erschöpfung und Erfrierungen an den Fingern aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte das österreichische Team schon einen Vorsprung von 26 Stunden auf das deutsche. Nach acht Tagen und 22 Stunden kam Maiers Team mit einem Vorsprung von 46 Stunden als erstes am Ziel - der Scott Amundsen Base - an. Für Tom Walek, der während des Marsches sieben Kilogramm verloren hatte, waren das bessere Teamwork, die größere Motivation und der Spaß an der Sache für den Erfolg des österreichischen Teams ausschlaggebend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Tag der offenen Tür 2018 in der Tourismusschule St. Pölten

Tag der offenen Tür 2018 in der Tourismusschule St. Pölten

ST. PÖLTEN. Mit großem Aufwand und Hingabe präsentierten sich Schüler und Lehrer der Tourismusschule St. Pölten beim ...

Tips - total regionalThomas Lettner
Tauschkreis St. Pölten trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Monat im Saal der Begegnung

Tauschkreis St. Pölten trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Monat im Saal der Begegnung

ST. PÖLTEN. Der Tauschkreis St. Pölten hat eine neue Bleibe gefunden. Im Saal der Begegnung (Gewerkschaftsplatz 2; am Bahnhof Nordausgang ...

Tips - total regionalThomas Lettner
Neuer Bildband präsentiert St. Pölten in faszinierenden Bildern

Neuer Bildband präsentiert St. Pölten in faszinierenden Bildern

ST. PÖLTEN. Vor kurzem wurde der neue Bildband über die Landeshauptstadt präsentiert. Dieser hat 240 Seiten und ist in monatelanger ...

Tips - total regionalThomas Lettner
Verbesserungen auf der Traisentalbahn ab 9. Dezember 2018

Verbesserungen auf der Traisentalbahn ab 9. Dezember 2018

TRAISENTAL. Am 9. Dezember erfolgte der diesjährige europäische Fahrplanwechsel. Das Land Niederösterreich nutzte ihn, um unter ...

Tips - total regionalThomas Lettner
Sternsinger der Diözese St. Pölten ersangen voriges Jahr 1,5 Millionen Euro

Sternsinger der Diözese St. Pölten ersangen voriges Jahr 1,5 Millionen Euro

NÖ. Bald ist es wieder soweit: In den Tagen zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (6. Jänner 2019) sind auch heuer wieder ...

Tips - total regionalThomas Lettner
Expertin des Gehörlosenverbands NÖ gibt Einblicke in die Welt der Gehörlosen und Schwerhörigen

Expertin des Gehörlosenverbands NÖ gibt Einblicke in die Welt der Gehörlosen und Schwerhörigen

ST. PÖLTEN. Seit 60 Jahren vertritt der Gehörlosenverband NÖ alle gehörlosen und schwerhörigen Menschen sowie Cochlea-Implantat-Träger ...

Tips - total regionalThomas Lettner
Weitere Beiträge