WILHERING. „Erben sind listig und dumm zugleich“ – davon kann sich das Publikum noch bis 29. Juli bei dem Stück „Signore Volpone und seine Erbschleicher“ in der Wilheringer Stiftsscheune überzeugen.

Denn auf der Bühne wird gelogen und betrogen, dass sich die Balken in der Scheune des Stiftes biegen.
Intendant und Regisseur Joachim Rathke führte das spielfreudige Ensemble bei der Premiere am 10. Juli höchstselbst als Volpones Diener Mosca an. Musste er doch für die eigentliche Hauptrolle kurzfristig für den erkrankten Larius Phoulivong einspringen.
Die restliche Darsteller-Riege liest sich wie das Who-is-who der heimischen Theaterlandschaft:
Günter Rainer als Volpone tobte sich als Erzkomödiant mit böser Ader aus.
Daniela Dett, Publikumsliebling aus dem Musiktheater-Musical-Ensemble, wurde in ihrer Rolle übel mitgespielt. Unter anderem von ihrem hysterisch-eifersüchtigen Ehemann Corvino, dargestellt von Manuel Klein.
Katharina Hofmann, Landestheater-Mimin, spielte ihre Reize als charmante Edelprostituierte aus.
Erbschaftswillig engagierten sich auch Thomas Pohl als Anwalt und Peter Woy als gieriger Banker.
Thomas Kolle drückte der Handlung aufs Tempo und Landestheater-Schauspieler Lutz Zeidler gab einen scharfen und launigen Richter.
Christian Bauer gefiel gleich in mehreren Rollen, unter anderem als pflichtbezogener Carabiniere.
Großer Applaus vom Premierenpublikum in der ausverkauften Scheune fürs Sommertheater Wilhering 2018. Weitere Spieltermine bis 29. Juli, Karten und Termine siehe www.theaterspectacel.at


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