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WILHERING. Die Wallfahrtskirche in Dörnbach ist vom Holzwurm befallen. Trotz Unterstützung von Diözese und Gemeinde ist die Pfarre auf Spenden angewiesen. Eine schlaue Idee soll helfen: Wer vom Holzwurm befallene Möbelstücke zu Hause hat, kann sie gegen eine kleine Spende mitbehandeln lassen.

  1 / 3   Vizebürgermeister Kulturreferent Markus Langthaler, Pfarrgemeinderätin Lioba Nowotny und Pfarrgemeinderatsobmann Franz WeichslerFotos: Kerstin Schwung

„In der Wallfahrtskirche Dörnbach ist wortwörtlich der Wurm drin“, so Vizebürgermeister und Kulturreferent Markus Langthaler. Eine Reinigungskraft hat im Altarbereich kleine Sägemehlhaufen entdeckt und sofort Alarm geschlagen.

„Leider hat sich der Verdacht bestätigt“, zeigt sich Pfarrgemeinderatsobmann Franz Weichsler besorgt. Um Schlimmeres zu verhindern, muss die Kirche einer Durchgasung unterzogen werden, und die ist teuer.

Die Gesamtkosten betragen rund 13.000 Euro, wobei 25 Prozent die Diözese übernimmt.

„Kirche muss erhalten bleiben“

„Die über 900 Jahre alte Wallfahrtskirche „Maria vom guten Rat“ soll unserer Gemeinde als Schmuckstück erhalten bleiben. Daher hat auch die Gemeinde eine finanzielle Unterstützung zugesagt“, so Langthaler. Jedoch bleibt noch eine große Finanzierungslücke.

Aus diesem Grund hat der Pfarrgemeinderat mit Unterstützung des Kulturreferenten eine Spendenaktion unter dem Motto „Der Holzwurm muss raus“ gestartet: Wer Gegenstände besitzt, die vermutlich vom Holzwurm befallen sind und behandelt werden sollen, kann sie gegen eine Spende in die Kirche bringen.

„Jeder Euro ist ein wertvoller Beitrag“, so Pfarrgemeinderätin Lioba Nowotny.

Die Durchgasung erfolgt von 16. bis 19 Juli. In dieser Zeit werden Kirche und Pfarrheim aus Sicherheitsgründen polizeilich gesperrt. 

Befallene Gegenstände können am Sonntagabend (15. Juli, 18 bis 20 Uhr) in der Kirche abgegeben werden. Spenden im Pfarrbüro oder an Pfarre Dörnbach: IBAN AT 17 3418 0000 0112 5426


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