Beleuchtung mit Bewegungsmelder schreckt viele Einbrecher ab
WINDISCHGARSTEN. Im Gegensatz zu den Ballungsräumen in Oberösterreich ist der Bezirk Kirchdorf nicht allzusehr von Wohnhauseinbrüchen betroffen. Im Vorjahr gab es 33 Einbrüche in Wohnhäuser und sechs in Wohnungen im Bezirk.

Bei Einbruchdiebstählen im Bezirk Kirchdorf ist die Tendenz rückläufig. „Es finden viele Aktionen zur Prävention statt und es läuft eine ständige Analyse“, begründet Bezirkspolizeikommandant Franz Seebacher den Rückgang.
Einbrüche in der „Dämmerungssaison“
Fast 80 Prozent der Einbrüche in Wohnobjekte werden in der „Dämmerungssaison“ von Oktober bis März verübt. „Wir nutzen den Zeitkorridor von 16 bis 20 Uhr für Kontrollen. Die Reisewege der Täter sind häufig über die Autobahnen. Deshalb werden die Kontrollen an den Abfahrten durchgeführt. Wenn jemand in die Analysekriterien fällt, wird er genauer geprüft“, berichtet der Bezirkspolizeikommandant. Hauptbeuteziel Nummer eins ist, laut Seebacher, Bargeld. Interessant für die Täter sind auch Schmuckstücke und Uhren. Auch Handys werden schnell eingesteckt.
Prävention vor Einbrüchen
„Eine Beleuchtung mit Bewegungsmelder schreckt viele Täter ab. Die effektivste und kostengünstigste Vorbeugung ist jedoch der Nachbar. Eine gute Nachbarschaft ist wirklich etwas wert“, so Seebacher: „Man braucht sich auch nicht davor scheuen, bei uns anzurufen, wenn etwas verdächtig ist. Wir sind dankbar, wenn angerufen wird und die Hinweise werden sofort überprüft.“
Aktion Sicheres Heim
Ein Infoabend zum Thema „Sicheres Heim“ findet am Donnerstag, 26. April, im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten statt.


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