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WIPPENHAM. Ende vergangenen Jahres wurde die Außenrenovierung der Pfarrkirche Wippenham abgeschlossen. Insgesamt 500.000 Euro wurden für die Erneuerung von Kirchturm und Kirchenschiff aufgewendet. 

Dank viel Eigeninitiative konnte die Wippenhamer Kirche renoviert werden. Foto: Planitzer
Dank viel Eigeninitiative konnte die Wippenhamer Kirche renoviert werden. Foto: Planitzer

Wippenham hat eine sehr schöne spätgotische Pfarrkirche. Da aber vor allem die Fassade bereits ziemlich gelitten hat, wurde 2010 beschlossen, die Kirche zu renovieren. In Absprache mit dem Bauamt der Diözese Linz wurde das Vorhaben in drei Teilen geteilt. Abschnitt eins war die Sanierung des Kirchturms, Abschnitt zwei die Außenrenovierung des Kirchenschiffs und Abschnitt drei umfasst die Sanierung des Innenraums der Kirche. 2014 wurde der Kirchturm hervorragend saniert. Sein Dach wurde genauso erneuert wie die Fassade, zusätzlich wurden Sicherungsarbeiten im Inneren getätigt und die Fenster bzw. Rollos neu gemacht. Bevor das Kirchenschiff saniert werden konnte, mussten zuerst Fundamentabdichtungsarbeiten vorgenommen werden. Im Juni 2019 konnte dann mit den eigentlichen Arbeiten zur Außenrenovierung begonnen werden.

Dank an die Pfarrbevölkerung

Die Fassade wurde sandgestrahlt und der Putz im Sockelbereich entfernt. Danach wurde neu verputzt und die Fassade entsprechend gemalen. Die Fenster wurden ebenso renoviert, wie die große, über 500 Jahre alte Kirchentür. „Ich freu“ mich sehr, dass unsere Kirche so schön geworden ist und ich wurde schon etliche Male daraufhin angesprochen, dass die Renovierung wunderbar geglückt ist“, so Pfarrer Pater Wolfgang Kaulfus, der sich vor allem bei der Pfarrbevölkerung für die großartige Mithilfe bedankt.

2500 freiwillige Stunden

„Über 2500 Robotstunden wurden von den Helfern seit Baubeginn geleistet. Das ist wirklich großartig und zeigt, dass den Wippenhamern sehr an ihrer Kirche gelegen ist. Was die bisherigen Kosten anbelangt, so liegen wir für alle Bauarbeiten bei rund einer halben Million Euro, die aufgewendet wurden. Davon hat die Pfarre rund 200.000 Euro beigesteuert, der Rest stammt von der Diözese und von Unterstützungen aus dem Bereich des Denkmalschutzes und der öffentlichen Hand“, berichtet Johann Reischauer, der als Finanzausschussobmann sich wesentlich um die Renovierung gekümmert hat und sehr viel Zeit investierte. „Mich freut“s sehr, dass die Wippenhamer sich so um ihre Kirche kümmern. Zweimal haben wir das Fest der Sinne veranstaltet und auch mit Spenden wurden die Arbeiten unterstützt“, erzählt Pfarrgemeinderatsobfrau Ernestine Lehrer.


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