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Mirza Buljubasic ist neuer Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Niederösterreich

Norbert Mottas, 28.12.2016 16:14

WOLFSBACH. Der Jus-Student aus Wolfsbach Mirza Buljubasic (26) ist neuer Vorsitzender der Sozialistischen Jugend (SJ) Niederösterreich.

Mirza Buljubasic ist neuer Landesvorsitzender der SJ Niederösterreich. Foto: SJ
Mirza Buljubasic ist neuer Landesvorsitzender der SJ Niederösterreich. Foto: SJ

WOLFSBACH. Mirza Buljubasic (26), Jus-Student aus Wolfsbach, ist neuer Vorsitzender der Sozialistischen Jugend (SJ) Niederösterreich. In dieser Funktion folgt er Julia Jakob nach. Jakob ist in der Woche vor Weihnachten zurückgetreten, um sich mehr auf ihr Studium konzentrieren zu können.

Seit 2007 politisch aktiv

Buljubasic ist seit 2007 in der Sozialistischen Jugend aktiv und seit 2009 ist er Bezirksvorsitzender der SJ Bezirk Amstetten. 2011 übernahm er die Funktion des Stellvertretenden Landesvorsitzenden. Seit Herbst 2014 war er als politischer Geschäftsführer der Sozialistischen Jugend Österreich tätig. Buljubasic war seit der Gemeinderatswahl 2010 bis November 2016 Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Wolfsbach.

In seiner neuen Funktion bereitet Buljubasic mit seinem Team Kampagnen vor, in denen gegen Rechtsextremismus und gegen Rassismus argumentiert wird. Diese sollen im Februar starten. Außerdem will Buljubasic die Strukturen der SJ stärken und mehr bei den Gruppen vor Ort sein, um diese zu unterstützen.Die Sozialistische Jugend sieht Buljubasic in kritischem Naheverhältnis zur SPÖ. Buljubasic erklärt, dass er mit der Ausrichtung der SPÖ Niederösterreich sehr zufrieden sei, die weitestgehend die selben Positionen wie die SJ vertritt. Auf Bundesebene vermisst Buljubasic jedoch die sozialdemokratische Handschrift der Regierungsarbeit.

Dreierkoalition bevorzugt

Buljubasic rechnet mit einer Nationalratswahl noch 2017. Er lehnt eine Koalition der SPÖ mit der FPÖ ab, kann sich aber eine Dreierkoalition mit den Grünen und den NEOS gut vorstellen. Buljubasic: „Es gibt zwar keine 100-prozentige Übereinstimmung mit anderen Parteien, aber zum Beispiel bei den Themen Bildungsreform und Vermögensungleichheit könnten wir mit den Grünen gemeinsame Positionen finden.“


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