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YBBSITZ. „Wir wissen, dass sich Ybbsitz gerne als Vorzeigegemeinde präsentiert – zu Recht. Sei es nun als Schmiedegemeinde, Gesunde Gemeinde, Kulturgemeinde ... Wir sind stolz darauf und schätzen uns glücklich, in einer so aktiven und lebenswerten Gemeinde wohnen zu können“, so die Initiatorin der Petition Margarete Zamarin.

In einer Petition versucht eine Gruppe Ybbsitzer, ein Verbot für Silvesterraketen zu erreichen. Foto: Haver/Shutterstock.com

Um als klima-aktive Vorzeigegemeinde ernstgenommen zu werden, schlagen die Petitions-Unterzeichner vor, ab heuer zu Silvester auf Feuerwerkskörper gänzlich zu verzichten. „Wir wissen, dass es bereits verboten ist, im verbauten Gebiet Derartiges abzufeuern“, so Zamarin weiter. Bisher wurde dies aber überhaupt nicht beachtet und das Zuwiderhandeln auch nicht bestraft. „Diese enorme Umwelt- und Klimabelastung muss endlich beendet werden!“

Gestank und Lärm 

Nicht nur Luft und Klima werden belastet, sondern auch alle Menschen, besonders aber kleine Kinder, behinderte Menschen und Tiere, die hilflos solchem Gestank und Lärm ausgesetzt sind. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass dies auch in unserem Ort abgestellt wird. Wir erwarten und fordern ein generelles Verbot des Gebrauchs von Feuerwerkskörpern nicht nur zu Silvester, auch während des ganzen Jahres“, weiten die Aktivisten ihre Forderung aus. In der Petition heißt es weiter: Wir stellen uns einen „flammenden“ Aufruf seitens der Gemeinde in den „Ybbsitzer Nachrichten“ und im Internet an die Ybbsitzer Bevölkerung vor, in dem auch Konsequenzen bei Zuwiderhandeln angedroht werden. 

Alternativen zu den Raketen 

Es gäbe viele andere Möglichkeiten, das neue Jahr zu begrüßen, etwa mit Laternen, Fackeln, Gesang oder aufgestellten LED-Lampen. Ein Umdenken ist angesagt! „Wir wollen doch alle eine klimafreundliche, lebenswerte, gesunde Gemeinde/Gemeinschaft im Hinblick auf unsere Nachkommen“, sind sich die Unterzeichner einig.

Stellungnahme Bürgermeister

Die Petition erging am 22. Oktober an WVP-Bürgermeister Gerhard Lueger. Dieser sagte in einer Stellungnahme: „Natürlich ist das Abfeuern von Silvesterraketen, vor allem im bebauten Gebiet, für Mensch und Tier nicht angenehm. Die Belästigung durch Lärm und Gestank ist gegeben. Es ist die Bevölkerung aufgerufen, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten in Bezug auf Verwendung der pyrotechnischen Gegenstände. Es ergeht auch ein Appell an alle Bürger, sich soweit als möglich einzuschränken und die Belästigungen im erträglichen Maß zu halten.“  


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M
M
07.12.2019 22:24

Lächerlich...

...


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